SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 20,54 € | 390,22 € |
| 3 | 41,08 € | 369,68 € |
Das Rillenkugellager 6319 M/C4 von SKF bietet mit 95x200x45 mm, Messingkäfig und C4-Lagerluft thermische Reserven für anspruchsvolle radiale Belastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6319 M/C4 von SKF nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf und stützt axiale Führungskräfte in beide Richtungen ab. Durch die offene Bauweise ohne Dichtscheiben eignet sich dieses Wälzlager für Schmiersysteme mit Ölumwälzung oder extern nachgeschmierten Fettlagern. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das Lager der Normaltoleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Diese Lagerausführung kommt vor allem dort zum Einsatz, wo im laufenden Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse auftreten und hohe mechanische Beanspruchungen vorliegen. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und zeichnet sich durch hohe Formstabilität bei Vibrationen, Beschleunigungen sowie bei Kontakt mit Schmierstoffzusätzen aus.
Die radiale Lagerluft C4 liegt über dem Standardbereich sowie über C3. Diese Variante dient dazu, ein Einengen des Lagerspiels auszugleichen, wenn feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Betriebsspiel verringern. Dehnt sich die Welle im Betrieb durch Wärmeentwicklung schneller aus als das umgebende Gehäuse, trägt die C4-Luft dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden. Da es sich um eine offene Bauform handelt, ist für eine wirksame externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit zu sorgen.
Mit 95 mm Innen- bzw. Bohrungsdurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 45 mm Breite ist das Wälzlager spezifiziert. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Nut, wodurch das Lager für zylindrische Gehäusebohrungen ausgelegt ist.
Das Nachsetzzeichen M steht für einen Massivkäfig aus Messing, der die Kugeln präzise führt und formstabil bleibt. Der Zusatz C4 definiert eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem Niveau normaler Lagerluft sowie über der Stufe C3 liegt.
Bei festen Passungen und Erwärmung im Betrieb dehnt sich die Welle häufig stärker aus als das Gehäuse. Die C4-Lagerluft gleicht solche thermischen Maßänderungen aus, sodass das radiale Betriebsspiel erhalten bleibt und die Wälzkörper ohne Verspannung abrollen.
Aufgrund der offenen Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben erfolgt die Schmierstoffversorgung über die Lagerstelle. Je nach Konstruktion eignen sich dafür Ölbäder, Ölumlaufschmierungen oder manuell eingebrachtes Wälzlagerfett in Verbindung mit einer externen Gehäuseabdichtung.
Hergestellt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Messingkäfig ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die nutzbare Einsatzgrenze in der praktischen Anwendung hängt zusätzlich von der thermischen Beständigkeit des externen Schmierstoffs ab.
Das Bauteil wird in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die gängigen Genauigkeitsanforderungen für zylindrische Lagersitze im Maschinenbau.
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