NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 32,14 € | 289,21 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6230 C3 von NTN bietet mit 150 mm Bohrung und vergrößerter Lagerluft hohe Betriebssicherheit bei thermischer Belastung.
Das Rillenkugellager 6230 C3 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit Wellendurchmessern von 150 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt diese Ausführung primär radiale Kräfte sowie axiale Lasten in beiden Richtungen auf. Die Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Schmierung über das umgebende Maschinensystem, beispielsweise über einen bestehenden Öl- oder Fettkreislauf. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper während des Betriebs.
Dieses Radialkugellager eignet sich für Lagerungsanordnungen mit hohen radialen Belastungen und größeren Wellendurchmessern. Durch den Außendurchmesser von 270 mm und die Breite von 45 mm nimmt es entsprechende Lagerkräfte auf. Da das Lager offen konstruiert ist, wird es in geschlossenen Gehäusen mit bauseitiger Schmierstoffversorgung montiert. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, wodurch sich das Lager auch bei erhöhter Betriebstemperatur nutzen lässt.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte radiale Lagerluft. Konstruktionen wählen diese Variante, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Dehnt sich die Welle stärker aus als das umgebende Gehäuse, gleicht das vergrößerte Radialspiel diese Differenz aus. Die Maßnahme wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Bauteil den Standards des allgemeinen Maschinenbaus.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 270 mm sowie eine Breite von 45 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 62 für schwere Wellenlagerungen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft im Auslieferungszustand. Diese Ausführung gleicht thermische Ausdehnungen bei Temperaturunterschieden zwischen Welle und Gehäuse aus oder kompensiert die Spielverringerung bei festen Passungen.
Offene Lager besitzen weder Dicht- noch Deckscheiben, was den Reibungswiderstand minimiert und höhere Grenzdrehzahlen ermöglicht. Sie erfordern eine Einbindung in gehäuseseitige Schmiersysteme mit Öl oder Fett, die das Lagerinnere vor Fremdkörpern schützen.
Aufgrund des Stahlblechkäfigs und des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 liegt der zulässige Betriebsbereich zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Im Betrieb ist ein auf diesen Temperaturbereich abgestimmter Schmierstoff im Gesamtsystem vorzusehen.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, die auch als Normaltoleranz (PN) oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeit deckt die üblichen Qualitätsanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau ab.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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