SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 18,09 € | 343,66 € |
| 5 | 36,18 € | 325,57 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6415 von SKF ist als offenes Wälzlager mit 75 mm Bohrung und 190 mm Außendurchmesser für industrielle Anwendungen konzipiert.
Das Rillenkugellager 6415 nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt Wellen mit moderaten axialen Kräften in beiden Richtungen. Hergestellt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Lager durch seine Ausführung mit 45 mm Breite aus. Ausgestattet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig bewältigt die Baueinheit von SKF Aufgaben im klassischen Maschinen- und Anlagenbau. Es entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben und Wellenlagerungen, bei denen Wellen mit 75 mm Durchmesser geführt werden. Die offene Bauart ermöglicht den direkten Schmierstoffzutritt über Ölumlaufschmierungen oder Fettversorgungssysteme im umgebenden Gehäuse. Konstrukteure nutzen diese Variante vor allem dort, wo das Gehäuse bereits wirksam gegen Schmutzeintritt abdichtet. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Da dieses Lager über keine integrierten Dichtungen verfügt, benötigt die Lagerstelle eine sorgfältige externe Gehäuseabdichtung. Die Ausführung besitzt eine normale Radiallagerluft, wodurch sich das Betriebsspiel nach der Montage auf Welle und Gehäuse im vorgesehenen Nennbereich einstellt. Bei üblichen Passungspaarungen bleibt das erforderliche radiale Spiel erhalten. Die Schmierstoffwahl ist auf den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad abzustimmen.
Die Bohrung für den Wellensitz beträgt 75 mm, der Außendurchmesser misst 190 mm und die Gesamtbreite liegt bei 45 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Maße entsprechen den standardisierten Vorgaben der Baugröße 6415 und ermöglichen das direkte Einpassen in entsprechend bearbeitete Gehäuse.
Offene Lager besitzen ab Werk weder Deckscheiben noch berührende Dichtlippen. Die Wälzkörper und der Käfig liegen frei, sodass Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäusesystem ungehindert zirkulieren kann. Gleichzeitig erfordert dieser Aufbau eine externe Abdichtung der Lagerstelle gegen Staub, Feuchtigkeit und Fremdpartikel.
Normale Radiallagerluft definiert den internen Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist so bemessen, dass bei standardmäßigen Wellen- und Gehäusepassungen ein reibungsarmer Lauf ohne Klemmen gewahrt bleibt. Für Anwendungen mit moderatem Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring bildet diese Auslegung eine passende Basis.
Sowohl die massiven Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff bietet eine hohe Härte und Formstabilität unter Druckbeanspruchung im Kontaktbereich. Er widersteht betriebsbedingtem Verschleiß bei sachgerechter Schmierung innerhalb der Betriebsgrenzen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Blechkäfige vereinen ein geringes Eigengewicht mit mechanischer Festigkeit und beanspruchen wenig Raum. Dadurch kann sich das Schmiermittel im Innenraum des Wälzlagers ungehindert verteilen.
Dieses Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, was im internationalen Sprachgebrauch ABEC 1 gleichkommt. Diese Normaltoleranz legt zulässige Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser und Rundlaufgenauigkeit fest. Sie deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus ab und ermöglicht einen problemlosen Austausch vorhandener Standardlager.
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