FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,62 € | 372,86 € |
| 3 | 39,25 € | 353,23 € |
Das offene Rillenkugellager 61936 -C3 von FAG Wälzlager bietet mit 180 mm Bohrung und vergrößerter C3-Lagerluft hohe Laufgenauigkeit für kompakte Radialbelastungen.
Das einreihige Rillenkugellager 61936 -C3 von FAG Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, weist die Ausführung eine Bohrung von 180 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm sowie eine schmale Breite von 33 mm auf. Das offene Bauteil besitzt keinen integrierten Dichtungsschutz. Es eignet sich für Schmierkreisläufe, bei denen Schmierstoff ungehindert zirkulieren kann und eine externe Abdichtung über das umgebende Maschinengehäuse erfolgt.
Konstrukteure nutzen diese Bauform vor allem dort, wo große Wellendurchmesser auf begrenzten radialen Bauraum treffen. Die Querschnittsgeometrie der Baureihe 619 spart Gewicht sowie Einbauraum im Vergleich zu breiteren Standardlagern. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebeanwendungen und industriellen Großantrieben. Durch den Stahlblechkäfig führt das Lager die Wälzkörper auch bei dynamischen Drehbewegungen präzise. Der zulässige Temperaturbereich reicht dabei von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung CN. Dieses zusätzliche Radialspiel gleicht thermische Dehnungen aus, die bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius oder bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Zudem trägt die C3-Lagerluft dazu bei, unerwünschte Vorspannungen zu vermeiden, wenn feste Passungen auf der Welle das Radialspiel nach dem Aufpressen verringern. In Verbindung mit der Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1) sorgt dies für ein berechenbares Betriebsverhalten.
Die Maße betragen 180 mm Innendurchmesser (Bohrung), 250 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite. Die Querschnittshöhe ist im Verhältnis zum Wellendurchmesser schmal ausgelegt. Diese Dimensionierung erlaubt platzsparende Konstruktionen bei gleichzeitig hoher Führungsgenauigkeit für rotierende Großwellen.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung weder Deck- noch Schleifdichtungen. Konstruktionen mit Ölschmierung oder zentraler Schmierstoffversorgung profitieren davon, da Schmieröl ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen gelangt. Für den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit ist eine bauseitige Gehäuseabdichtung erforderlich.
Das Suffix C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normallagerluft. Das zusätzliche innere Spiel mindert das Risiko von Verklemmungen der Wälzkörper, wenn sich Welle und Innenring im Dauerbetrieb erwärmen oder ein fester Lagersitz den Innenring geringfügig aufweitet.
Sowohl die massiven Lagerringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Für die Führung und Beabstandung der Kugeln sorgt ein stabiler Stahlblechkäfig. Diese Kombination bietet hohe Maßstabilität und Belastbarkeit im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Lager entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (teilweise als PN oder ABEC 1 bezeichnet). Die Maß-, Form- und Laufgenauigkeit genügt den allgemeinen Vorgaben des Maschinenbaus und erfordert standardisierte Fertigungstoleranzen für Lagersitze auf Welle und Gehäuse.
Dieses Wälzlager besitzt keine stromisolierende Beschichtung an den Ringen. In elektrischen Maschinen oder Umgebungen mit parasitären Strömen müssen Konstrukteure bei Bedarf externe Isolationsmaßnahmen an Lagersitz oder Welle vorsehen, um Stromdurchgang und damit Riffelbildung auf den Laufbahnen zu vermeiden.
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