TIMKEN
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Das einreihige Rillenkugellager 16016 -C3 von TIMKEN bietet mit 80x125x14 mm eine schmale Bauform und vergrößerte C3-Lagerluft für radiale Lasten.
Das Rillenkugellager 16016 -C3 ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Maßen 80 mm Bohrung, 125 mm Außendurchmesser und 14 mm Breite. Hersteller TIMKEN fertigt diese Ausführung mit einem Stahlblechkäfig und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben eignet sich die Konstruktion vor allem für öl- oder fettgeschmierte Baugruppen mit externer Gehäuseabdichtung. Die standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in entsprechenden Lagerstellen.
Dieses einreihige Wälzlager kommt bevorzugt in rotierenden Baugruppen zum Einsatz, bei denen vorwiegend radiale Belastungen auftreten. Auch moderate Axialkräfte nimmt die tiefe Laufrille beidseitig auf. Da es sich um ein offenes Lager ohne Deckscheiben handelt, zirkuliert Schmierstoff ungehindert zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern. Die schmale Baubreite von 14 mm prädestiniert das Lager zudem für kompakte Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung hin. Diese Variante empfiehlt sich, wenn im Betrieb nennenswerte Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse entstehen, die den inneren Freiraum verringern könnten. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad trägt die C3-Lagerluft dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden. Vor dem Einbau sind die geforderten Passungen sowie eine Schmierstoffversorgung über das Gehäuse zu berücksichtigen.
Dieses Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Breite von 14 mm. Dank der schmalen Ausführung benötigt das Bauteil wenig axialen Bauraum. Es handelt sich um ein einreihiges Wälzlager mit zylindrischer Bohrung ohne Nut oder Flansch am Außenring.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft. Der radiale Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist größer als bei der Standardausführung. Dies gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb aus und beugt inneren Verspannungen vor, wenn Gehäuse und Welle unterschiedliche Temperaturen aufweisen.
Die Ringe sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Führung der Kugeln übernimmt ein Stahlblechkäfig. Diese Werkstoffkombination ist für den Einsatz im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Als offenes Lager besitzt das Modell weder Deckscheiben noch Schleifdichtungen. Diese offene Bauform ermöglicht den ungehinderten Austausch von Schmierstoffen, beispielsweise in Systemen mit kontinuierlicher Ölbad- oder Umlaufschmierung. Der Schutz vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit muss konstruktiv durch externe Dichtungen im Gehäuse erfolgen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Dies ist die Standardgenauigkeit für industrielle Anwendungen. Sie bietet definierte Rundlaufgenauigkeit und Maßhaltigkeit für normale Betriebsbedingungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Einreihige Rillenkugellager nehmen in erster Linie radiale Kräfte auf, die senkrecht zur Welle wirken. Durch die geschlossenen, tiefen Laufrillen kann die Konstruktion zusätzlich mäßige axiale Lasten in beiden Richtungen aufnehmen. Für dominante axiale Belastungen empfiehlt sich die Kombination mit separaten Axiallagerungen.
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