TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,57 € | 10,76 € |
| 25 | 1,14 € | 10,19 € |
| 50 | 1,70 € | 9,63 € |
Das einreihige Rillenkugellager 16008 -C3 von TIMKEN kombiniert eine schmale 9-mm-Bauform mit 40 mm Bohrung und vergrößerter Radiallagerluft für anspruchsvolle Drehbewegungen.
Das Rillenkugellager 16008 -C3 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Durch die schmale Bauweise der Reihe 160 eignet sich dieses Wälzlager vor allem für Konstruktionen mit begrenztem axialem Bauraum. Aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt und mit einem leichten Stahlblechkäfig ausgestattet, nimmt das Bauteil radiale sowie moderate axiale Kräfte auf. Bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad ist die Konstruktion für den Betrieb mit bauseitiger Schmierstoffversorgung ausgelegt.
Dieses Lager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo kompakte Einbaumaße mit Wellendurchmessern von 40 mm zusammentreffen. Typische Einsatzfelder sind kompakte Baugruppen im allgemeinen Maschinenbau mit schlankem radialen und axialen Bauraum. Da es sich um eine offene Ausführung ohne Dichtscheiben handelt, läuft das Bauteil reibungsarm und eignet sich für öl- oder fettgeschmierte Gehäuse. Die Wälzkörper laufen direkt im Schmierstoffkreislauf der Konstruktion, was eine kontinuierliche Wärmeabfuhr begünstigt.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine größere Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Diese Variante empfiehlt sich, wenn während des Betriebs Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Durch Erwärmung dehnt sich der Innenring stärker aus als der Außenring. Die verbleibende Lagerluft sinkt im laufenden Betrieb auf ein funktionales Betriebsniveau ab. Auch bei festen Passungen gleicht das vergrößerte Radialspiel die montagebedingte Verengung aus und trägt dazu bei, Verspannungen zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm sowie einer Breite von 9 mm weist das Modell sehr kompakte Proportionen auf. Diese Bauform ermöglicht große Wellendurchmesser bei reduziertem radialen Platzbedarf im Gehäuse. Wegen der genormten Abmessungen lässt sich das Bauteil präzise in zylindrische Lagersitze integrieren.
Das Kürzel C3 verweist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Das interne Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen ist größer bemessen. Dadurch verringert sich das Risiko, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung oder nach dem Aufpressen mit festem Passungssitz verspannt.
Offene Lager besitzen weder Dicht- noch Deckscheiben, wodurch Reibungswiderstände von Dichtlippen entfallen. Diese Bauweise ist für Einbaustellen vorgesehen, in denen das Lager über ein geschlossenes Gehäuse oder einen vorhandenen Ölkreislauf geschmiert wird. Die Konstruktion erleichtert zudem das Auswaschen und gezielte Nachschmieren.
Für dieses Modell gilt ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Käfig aus Stahlblech bewahren innerhalb dieser Grenzen ihre Formstabilität. Bei der Konstruktion muss das gewählte Schmiermittel auf denselben Temperaturbereich abgestimmt sein.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und unempfindliches Verhalten gegenüber gängigen Schmierstoffen aus. Er hält den auftretenden Fliehkräften stand und unterstützt eine gleichmäßige Führung der Kugeln im Betrieb.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die Vorgaben für den regulären Maschinen- und Anlagenbau. Passungen auf Welle und Gehäusebohrung sollten nach den gängigen Empfehlungen für zylindrische Sitze ausgeführt werden.
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