TIMKEN
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Das Rillenkugellager 62202 -2RS von TIMKEN (15x35x14 mm) bietet beidseitigen Staub- und Spritzwasserschutz für kompakte Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Das einreihige Rillenkugellager 62202 -2RS von TIMKEN nimmt primär radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses Bauteil über eine Bohrung von 15 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm und eine verbreiterte Bauform mit 14 mm Breite. Durch die beidseitig schleifende Dichtung bleibt das Schmiermittel im Lagerinneren, während Schmutzpartikel abgehalten werden.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung vor allem in kompakten Antriebs- und Wellenlagerungen. Da die Baubreite mit 14 mm breiter ausfällt als bei der Grundreihe 6202, fasst der Innenraum mehr Schmierstoff und bietet stabilere Führungseigenschaften auf der Welle. Typische Einsatzorte umfassen Arbeitsbereiche mit mäßiger Staub- oder Feuchtigkeitseinwirkung. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius, wodurch das Wälzlager vielseitige Betriebsbedingungen in Industrie und Werkstatt abdeckt.
Die beidseitig schleifende 2RS-Dichtung liegt direkt an den Innenringschultern an und erschwert das Eindringen von Feststoffpartikeln sowie Feuchtigkeit. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft und der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Bauteil für Konstruktionen mit üblichen Passungen ohne extreme thermische Dehnung. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und sorgt für vibrationsarmen Lauf. Damit erhalten Anwender ein geschlossenes System für standardisierte Industrieanwendungen.
Mit einer Bohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm und einer Breite von 14 mm gehört dieses Modell zu den verbreiterten Bauarten. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut. Durch das breitere Maß bietet der Innenraum mehr Volumen für den Schmierstoff als schmalere Bauarten gleicher Bohrungsgröße.
Das Kürzel 2RS kennzeichnet beidseitig angebrachte, schleifende Gummidichtlippen. Diese Dichtscheiben liegen am rotierenden Innenring an und riegeln den Innenraum gegen Fremdkörper sowie Spritzwasser ab. Im Vergleich zu berührungslosen Deckscheiben schützt diese Dichtungsart wirksamer vor Schmutz, erzeugt jedoch bauartbedingt eine geringfügig höhere Reibung.
Für diese Ausführung gilt eine zulässige Betriebstemperatur von -20 bis +120 Grad Celsius. Die Grenzen ergeben sich aus der thermischen Beständigkeit des Wälzlagerstahls (100Cr6) sowie des Dichtungswerkstoffs der 2RS-Lippen. Innerhalb dieses Spektrums behalten Käfig, Dichtung und Wälzkörper ihre Formstabilität und Funktionsfähigkeit im laufenden Betrieb.
Die Kennzeichnung P0 entspricht der regulären Toleranzklasse für Standardanwendungen im Maschinenbau und deckt sich mit der Klassifizierung ABEC 1. Sie definiert verbindliche Grenzwerte für Rundlauf, Maßhaltigkeit und Formabweichungen von Innen- und Außenring. Für gängige Industrieantriebe und Reparaturen bietet diese Genauigkeitsstufe die passende Passgenauigkeit.
Der einreihig geführte Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die Kugeln im Wälzlagerstahl-Laufring und verhindert deren unmittelbare Berührung. Dadurch verringern sich Reibung und Geräuschentwicklung während der Drehung. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch geringes Eigengewicht, mechanische Belastbarkeit sowie Unempfindlichkeit gegenüber herkömmlichen Schmierstoffen aus.
Normale Radiallagerluft eignet sich für Betriebszustände mit moderaten Drehzahlen und geringer Wärmeentwicklung zwischen Welle und Gehäuse. Treten im Einsatz keine außergewöhnlichen Temperaturdifferenzen oder übermäßig straffe Passungen auf, unterstützt das normale Lagerspiel einen ruhigen Lauf ohne unerwünschte Radialvorspannung im Betrieb.
The Timken Company
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