SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 6214 -2Z/VA201 von SKF bietet mit 70x125x24 mm sicheren Lauf bei thermischen Belastungen von -40 bis +250 Grad.
Das einreihige Rillenkugellager 6214 -2Z/VA201 von SKF ist für anspruchsvolle thermische Umgebungen ausgelegt. Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Breite von 24 mm eignet sich dieses Wälzlager für die Aufnahme radialer und axialer Kräfte. Die manganphosphatierten Ringe und Wälzkörper unterstützen den Schutz vor Korrosion und Reibung. Eine werksseitige Füllung mit Sonderfett erlaubt den planbaren Einsatz bei extremen Betriebstemperaturen.
Konstruktionen in thermisch hoch beanspruchten Anlagen verlangen angepasste Wälzlagerkomponenten. Dieses Lager kommt in Umgebungen mit extremen Betriebstemperaturen zum Einsatz, bei denen Standardlager an ihre thermischen Grenzen stoßen. Durch die beidseitige Abdeckung aus Blech bleibt das Schmiermittel im Lagerraum gebunden, während grobe Schmutzpartikel abgehalten werden. Auch bei kontinuierlicher Wärmeeinwirkung behalten die manganphosphatierten Oberflächen ihre Schmierstoffhaftung.
Die Ausführung VA201 weist eine stark vergrößerte Lagerluft auf. Dies wirkt einem Verspannen des Lagers bei intensiver Erwärmung entgegen, da sich Welle und Innenring meist schneller ausdehnen als das Gehäuse. Berücksichtigen Sie bei der Auslegung die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und prüfen Sie die Betriebstemperatur. Der robuste Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei raschen Temperaturwechseln gleichmäßig durch die tiefe Laufrille.
Das Rillenkugellager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm und eine Gesamtbreite von 24 mm auf. Die Maße entsprechen der Standard-Baureihe 6214. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
Die Manganphosphatierung dient als chemische Oberflächenbehandlung. Sie verbessert das Einlaufverhalten des Lagers und steigert das Haftvermögen von Schmierstoffen auf den Kontaktflächen. Zudem erhöht die Schicht den Schutz vor Passungsrost sowie Korrosion, was insbesondere bei hohen Betriebstemperaturen von bis zu +250 Grad zu einer stabilen Funktion beiträgt.
Bei hohen Betriebstemperaturen dehnen sich Innen- und Außenring unterschiedlich stark aus. Die vergrößerte Radiallagerluft gleicht thermische Ausdehnungen von Welle und Gehäuse gezielt aus. Auf diese Weise vermeidet das Lager ein radiales Klemmen der Wälzkörper während des Betriebs und unterstützt einen leichten Lauf über das gesamte Temperaturfenster von -40 bis +250 Grad.
Die beidseitigen Deckscheiben aus Stahlblech bilden eine berührungslose Spaltdichtung. Sie dienen dazu, das Austreten des temperaturfesten Sonderfetts aus dem Lagerinneren zu hemmen und schützen die Laufbahnen vor dem Eindringen grober Schmutzpartikel. Da kein schleifender Dichtkontakt besteht, erzeugt diese Abdeckung kein zusätzliches Reibungsmoment.
Das Wälzlager ist für einen Temperatureinsatz von -40 bis +250 Grad ausgelegt. Erreicht wird dieser weite Bereich durch die Kombination aus dem hitzebeständigen Sonderfett, dem stabilen Stahlblechkäfig und den temperaturangepassten Lagerluftwerten. Dies erlaubt einen verlässlichen Einsatz in extremen Kälte- sowie Hitzeanwendungen der industriellen Antriebstechnik.
Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) kennzeichnet die genormte Standardpräzision für Industrie-Wälzlager. Sie definiert zulässige Abweichungen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerringe. Für die meisten Maschinenbauanwendungen bietet diese Klasse eine ausgewogene Passgenauigkeit und ermöglicht den problemlosen Austausch vorhandener Standardlager.
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