FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,71 € |
| 100 | 10% | 2,56 € |
| 250 | 15% | 2,42 € |
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Das einreihige Rillenkugellager 6200 -C (open) von FAG mit den Maßen 10x30x9 mm verbindet kompakte Abmessungen mit erhöhter Laufgenauigkeit der Toleranzklasse P6.
Dieses Rillenkugellager 6200 -C (open) ist als offenes, einreihiges Radialkugellager ausgeführt und nimmt vorrangig radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), zeichnen sich Ringe und Wälzkörper durch hohe Formstabilität aus. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtscheiben gelangt das Schmiermittel aus dem umgebenden System ungehindert an die Laufbahnen, wodurch Reibungsverluste gering bleiben. Die präzise gefertigte Einheit eignet sich für Konstruktionen mit extern abgedichtetem Gehäuse.
Konstrukteure wählen diese Bauform vor allem für kompakte Baugruppen, bei denen ein geringer Reibungswiderstand gefragt ist. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenlagerungen und Gehäusekonstruktionen mit separater Gehäusedichtung. Da das Lager offen konstruiert ist, lässt es sich direkt in Ölbad- oder Zentralschmierungen integrieren. Voraussetzung für den zuverlässigen Betrieb ist ein sauberes Umfeld, da keine berührenden Dichtlippen vor dem Eindringen von Staub oder Feuchtigkeit schützen.
Gemäß der Einstufung nach Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3) weist diese Variante engere Maß- und Lauftoleranzen auf. Das reduziert den radialen Rundlauffehler im Betrieb und unterstützt einen gleichmäßigen, vibrationsarmen Lauf der Welle. Ausgestattet mit normaler Radiallagerluft und einem geführten Stahlblechkäfig, hält das Bauteil Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad stand. Achten Sie bei der Montage auf genau bearbeitete Lagersitze, um das Potenzial der Fertigungsgenauigkeit voll auszunutzen.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 10 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm sowie eine Breite von 9 mm. Die Kennzeichnung beschreibt eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben. Einreihig aufgebaut und mit Stahlblechkäfig versehen, ist die Konstruktion für die Aufnahme von Radialkräften ausgelegt.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P6, im angloamerikanischen Raum auch als ABEC 3 bezeichnet, definiert engere Toleranzen hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit als die Standardklasse. Dies sorgt für eine exaktere Wellenführung, verringert Unwuchtbewegungen und begünstigt ein ruhiges Laufverhalten bei anspruchsvollen Drehzahlen.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad spezifiziert. Da Wälzkörper und Ringe aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 bestehen und keine temperaturkritischen Kunststoffdichtungen verbaut sind, bestimmt im praktischen Betrieb vor allem das gewählte Schmiermittel die thermische Einsatzgrenze.
Normale Radiallagerluft beschreibt den radialen Bewegungsspielraum der Wälzkörper zwischen Innen- und Außenring im Auslieferungszustand. Dieser Bereich ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen des Innenrings auf die Welle unter üblichen Passungsverhältnissen ein spielfreier, leichtgängiger Betrieb ohne schädliche Verspannungen erhalten bleibt.
Offene Wälzlager weisen keine schleifenden Dichtlippen auf, wodurch das Anlaufmoment sowie die Reibungserwärmung minimiert werden. Diese Bauform kommt zum Zug, wenn das Lager innerhalb eines geschlossenen Maschinengehäuses läuft, über das Schmiersystem kontinuierlich versorgt wird und Gehäusedichtungen den Schutz vor Verunreinigungen übernehmen.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech hält die einzelnen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dadurch trennt er die rollenden Kugeln, mindert die Reibung im Lagerinneren und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung auf dem Teilkreis der Laufbahn bei.
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