TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,60 € | 49,51 € |
| 30 | 5,22 € | 46,89 € |
Das Rillenkugellager 6019 von TIMKEN ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager mit den Maßen 95x145x24 mm für vielseitige Industrieanwendungen.
Mit dem Rillenkugellager 6019 erhalten Anwender ein klassisches Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen, das durch tiefe Laufrillen auch axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. TIMKEN fertigt dieses Modell aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem geführten Stahlblechkäfig. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich dieses Kugellager für Konstruktionen, in denen eine externe Gehäuseabdichtung vorhanden ist und eine Zufuhr von Schmieröl oder Schmierfett erfolgt.
Das Lager ist für rotierende Maschinenteile und Antriebseinheiten mit einem Wellendurchmesser von 95 mm ausgelegt. Da keine schleifenden Dichtungen verbaut sind, läuft das Bauteil reibungsarm und eignet sich gut für höhere Drehzahlen. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius, wodurch das Lager den thermischen Anforderungen industrieller Betriebsumgebungen entspricht.
Die Ausführung ohne Dichtungen setzt ein geschütztes Gehäuse voraus, das vor Partikeln und Feuchtigkeit abschirmt. Diese offene Variante kommt infrage, wenn das Lager in einen Ölkreislauf eingebunden wird oder Nachschmierintervalle flexibel gestaltet werden sollen. Die Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) sowie die normale Radiallagerluft sind auf gängige Standardpassungen abgestimmt. Bei größeren Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring empfiehlt sich alternativ eine vergrößerte Lagerluft.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 145 mm und eine Breite von 24 mm auf. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt, sodass sich das Bauteil bündig in eine zylindrische Gehäusebohrung einpassen lässt.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das definierte Radialspiel im unmontierten Zustand. Nach dem Einbau auf Welle und Gehäuse reduziert sich dieses Spiel durch die Passungsüberdeckung maßvoll, sodass die Wälzkörper im Betrieb eine spielfreie bis leicht vorgespannte Führung behalten.
Durch die offene Bauform besitzt das Lager keine werksseitige Dichtungsabdeckung und keine Dauerschmierung. Vor der Inbetriebnahme ist eine Schmierung mit Schmieröl oder Schmierfett erforderlich. Zudem schützt eine externe Gehäuseabdichtung vor Schmierstoffverlust und dem Eindringen von Verunreinigungen.
Der freigegebene Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Die formstabilen Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der robuste Stahlblechkäfig behalten in diesem Fenster ihre mechanischen Eigenschaften. Maßgeblich für die tatsächliche Einsatzgrenze ist stets auch die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmiermittels.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die Normaltoleranz für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. Sie bildet die Grundlage für den allgemeinen Maschinenbau und ermöglicht den Einsatz bei standardisierten Wellen- und Gehäusetoleranzen ohne Sondergenauigkeiten.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert deren gegenseitige Berührung. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Zudem lässt seine kompakte Form viel Raum für den Durchfluss von Schmieröl oder die Aufnahme von Fett im Innenbereich.
The Timken Company
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