TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,66 € | 12,54 € |
| 25 | 1,32 € | 11,88 € |
| 50 | 1,98 € | 11,22 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6209 -C3 von TIMKEN mit 45 mm Bohrung bietet erhöhte Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager 6209 -C3 von TIMKEN ist ein offenes Radialkugellager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Mit den Abmessungen 45 mm Innen- und 85 mm Außendurchmesser bei 19 mm Breite nimmt es vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) führt der integrierte Stahlblechkäfig die Wälzkörper gleichmäßig durch die Laufrille.
Diese Bauform kommt vor allem in Konstruktionen zum Einsatz, die bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad arbeiten und über eine externe Schmiermittelzufuhr verfügen. Durch die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben gelangt Schmieröl oder Schmierfett ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit separater Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen.
Die Kennzeichnung C3 weist eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radialluft aus. Diese Ausführung trägt dazu bei, dass Verspannungen bei wärmebedingter Ausdehnung von Welle oder Gehäuse vermieden werden. Auch bei festen Passungen am zylindrischen Sitz gleicht das vergrößerte Lagerspiel die Verengung aus. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, wird die Lagerstelle über das umgebende Gehäuse abgedichtet.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm und eine Gesamtbreite von 19 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verzichtet auf Flansche oder Sicherungsnuten. Damit entspricht das Bauteil den genormten Standardabmessungen.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im unbelasteten Zustand. Dieses zusätzliche Betriebsspiel gleicht thermische Ausdehnungen bei erhöhter Betriebstemperatur aus. Zudem mindert es die Gefahr eines Klemmens der Wälzkörper, wenn feste Passungen auf Welle oder Gehäuse den Innenring aufweiten.
Als offenes Lager ermöglicht diese Konstruktion den ungehinderten Durchfluss von Schmierstoffen aus externen Schmierkreisläufen. Im Vergleich zu schleifenden Dichtungen entsteht keine zusätzliche Reibungswärme an Dichtlippen. Die Lagerstelle erfordert jedoch eine bauseitige Gehäuseabdichtung, um Schmierstoffverlust und Schmutzeintritt zu vermeiden.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Formstabilität im industriellen Dauereinsatz aus. Zur Führung und Trennung der Kugelreihe dient ein integrierter Käfig aus Stahlblech.
Das Bauteil ist für einen Dauereinsatz von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Bereichs behält der Wälzlagerstahl seine strukturelle Festigkeit. Die tatsächliche Temperaturgrenze im Betrieb hängt primär von der thermischen Beständigkeit des extern zugeführten Schmieröls oder Schmierfetts ab.
Dieses Wälzlager ist in der Normaltoleranz P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse deckt typische Anforderungen im industriellen Maschinenbau ab und eignet sich für übliche Lagersitzpassungen auf Welle und Gehäusebohrung.
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