TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 0,21 € | 4,00 € |
| 100 | 0,42 € | 3,79 € |
| 250 | 0,63 € | 3,58 € |
| 500 | 0,84 € | 3,37 € |
Das Rillenkugellager 6204 von TIMKEN bietet mit den Maßen 20x47x14 mm eine offene Bauform für radial und axial belastete Wellenführungen.
Das Rillenkugellager 6204 ist ein vielseitiges Wälzlager für industrielle Konstruktionen und Reparaturen. Als einreihiges Radiallager nimmt diese Ausführung vorrangig Radialkräfte auf, überträgt jedoch auch beidseitig auftretende Axialkräfte. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich das Bauteil durch Formstabilität und Festigkeit gegenüber mechanischer Belastung aus. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Modell den gängigen Standards im Maschinenbau.
Die offene Bauart ist für geschmierte Gehäuse konstruiert, in denen Wellen mit einem Durchmesser von 20 mm gelagert werden. In diesen Umgebungen übernimmt ein externes Schmiermittel, beispielsweise Öl oder Fett, die Versorgung der beweglichen Teile. Bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius führt der integrierte Stahlblechkäfig die Kugelreihe gleichmäßig. Externe Dichtungen am Gehäuse schützen die Laufbahnen vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Gegenüber abgedichteten Lagern besitzt das offene Rillenkugellager 6204 keine berührenden Dichtlippen, wodurch kein zusätzlicher Reibungswiderstand durch Schleifdichtungen entsteht. Dies begünstigt einen leichten Lauf in geölten Systemen. Die Auslegung mit normaler Radiallagerluft ist auf reguläre Wellen- und Gehäusepassungen abgestimmt. Unter typischen Betriebsbedingungen und Betriebstemperaturen stellt sich das passende radiale Betriebsspiel ein, wodurch die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen abrollen.
Die Abmessungen betragen 20 mm Innendurchmesser (Bohrung), 47 mm Außendurchmesser und 14 mm Baubreite. Das einreihige Lager besitzt einen glatten Außenring ohne Flansch oder Nut und lässt sich direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine Schmierfettfüllung und keine Deckscheiben. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Gehäusesystem, meist durch Umlauföl oder eine gezielte Erstbefettung bei der Montage. Eine Gehäuseabdichtung nach außen hält das Schmiermittel im Lagerbereich.
Normale Lagerluft bezeichnet das interne radiale Spiel zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring im unverbauten Zustand. Sie ist so ausgelegt, dass nach der Montage auf Welle und Gehäuse bei regulären Betriebstemperaturen das passende Betriebsspiel entsteht, welches Verspannungen verhindert.
Außenring, Innenring und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff bietet mechanische Festigkeit gegen zyklische Wälzbeanspruchung. Der integrierte Käfig zur Führung der Kugeln besteht aus Stahlblech.
Dieses Kugellager ist für einen Temperatureinsatz von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses Bereichs bleiben Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs im Gehäuse ist darauf zu achten, dass dieser für die auftretenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
P0 entspricht der Klassifizierung ABEC 1 und steht für die Standard-Toleranzklasse bei Wälzlagern. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf für gängige Industrieanwendungen.
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