FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 3,72 € | 33,45 € |
Das Rillenkugellager S6304 -HLC von FAG aus nichtrostendem Stahl ist mit den Maßen 20x52x15 mm für den Einsatz in feuchter Umgebung ausgelegt.
Das Rillenkugellager S6304 -HLC von FAG ist ein einreihiges Wälzlager, dessen Ringe und Wälzkörper aus korrosionsbeständigem nichtrostendem Stahl bestehen. Mit 20 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite nimmt dieses Kugellager vor allem radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierung, die sich direkt an die jeweiligen Betriebsbedingungen anpassen lässt.
Dieses Wälzlager eignet sich bevorzugt für Einsatzbereiche, in denen Feuchtigkeit, Spritzwasser oder korrosive Medien auf die Lagerstelle einwirken. Konstruktionen greifen auf nichtrostende Lager zurück, wenn herkömmliche Stähle durch Umgebungseinflüsse korrodieren würden. Da das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt ist, deckt es Anwendungen in gekühlten Umgebungen ebenso ab wie Betriebszustände bei normaler thermischer Belastung.
Die Fertigung aus nichtrostendem Stahl bewahrt Innenring, Außenring und Kugeln vor Rostbildung bei Wasserkontakt. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper reibungsarm durch die Laufrille. Das Lager weist eine normale Radiallagerluft auf und entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Weil keine schleifenden Dichtungen vorhanden sind, dreht das Bauteil mit geringem Drehwiderstand, benötigt im Gehäuse jedoch eine externe Abdichtung gegen Verunreinigungen.
Das Kugellager besitzt eine Bohrung von 20 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Breite von 15 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verfügt weder über einen Flansch noch über eine Ringnut.
Der nichtrostende Stahl schützt die Funktionsflächen vor Rost und chemischen Reaktionen. Dies ist in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit, Spritzwasser oder regelmäßigen Reinigungsintervallen wichtig, da herkömmlicher Wälzlagerstahl unter solchen Bedingungen schnell Korrosionsschäden an den Laufbahnen erleiden würde.
Ein offenes Lager besitzt werksseitig keine Dicht- oder Deckscheiben. Dadurch ist der Innenraum frei zugänglich, was eine bedarfsgerechte Schmierung mit Öl oder speziellem Fett ermöglicht. Im Einbauraum sollte eine Gehäusedichtung vorhanden sein, damit kein Staub oder Schmutz in die Laufbahn gelangt.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie dient dazu, das radiale Lagerspiel nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse bei Betriebstemperatur auszugleichen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Sowohl der nichtrostende Stahl als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre mechanische Stabilität. Für den tatsächlichen Betrieb muss auch das gewählte Schmiermittel für die jeweilige Temperatur geeignet sein.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0 (auch als PN bezeichnet) gefertigt, was im US-Standard der Einstufung ABEC 1 entspricht. Dies definiert die standardisierte Normgenauigkeit für industrielle Lagerungen.
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