FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,43 € | 198,14 € |
| 5 | 20,85 € | 187,72 € |
Das Rillenkugellager 6224 -C4 von FAG bietet mit 120 mm Bohrung und vergrößerter C4-Lagerluft Spielraum für thermische Ausdehnungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 6224 -C4 von FAG nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich das Wälzlager durch Formstabilität im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad aus. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper sicher auf den Laufbahnen. Mit den Abmessungen 120x215x40 mm eignet sich die Komponente für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Das Bauteil kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo deutliche Betriebswärme entsteht oder feste Passungen das interne Spiel verringern. Da der Außenring ohne Flansch und ohne Ringnut gefertigt ist, lässt sich das Wälzlager formschlüssig in zylindrische Gehäusebohrungen montieren. Durch die radialen Kraftaufnahmen unterstützt die Konstruktion gleichmäßige Rotationsbewegungen auch bei thermischen Differenzen zwischen Welle und Gehäuse.
Das Kurzzeichen C4 signalisiert eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel und über der Stufe C3 liegt. Dieses zusätzliche Spiel dient dazu, thermische Ausdehnungen der Welle auszugleichen, ohne dass sich die Wälzkörper im Betrieb verspannen. Als offenes Lager besitzt das Modell keine Dichtscheiben, sodass eine Schmierstoffversorgung über das Gehäuse sowie eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich sind.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Breite von 40 mm auf. Durch diese Maße eignet sich das Wälzlager für 120-mm-Wellen in entsprechend dimensionierten zylindrischen Gehäusesitzen.
Die Kennzeichnung C4 verweist auf eine stark vergrößerte radiale Lagerluft oberhalb der Standardluft sowie über der Klasse C3. Dieses vergrößerte Spiel wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn Betriebstemperaturen oder feste Passungen das Radialspiel im laufenden Betrieb einengen.
Ohne herstellerseitige Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht die offene Ausführung ein ungehindertes Einfließen von Schmieröl oder Schmierfett direkt an die Wälzkörper. Gleichzeitig verlangt diese Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung, um das Lager vor Staub, Schmutzpartikeln und dem Austritt von Schmierstoff zu schützen.
Dank der Fertigung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig ist das Lager für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten Ringe und Wälzkörper ihre Härte und Maßhaltigkeit bei industriellen Standardbedingungen.
Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, international als ABEC 1 geführt, entspricht das Lager den üblichen Normtoleranzen für Standard-Wälzlager. Diese Ausführung deckt die regulären Anforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit im Maschinenbau ab.
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