FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,58 € | 30,04 € |
| 35 | 3,16 € | 28,46 € |
Das Rillenkugellager 6406 von FAG bietet mit den Maßen 30x90x23 mm eine robuste Lagerungslösung für kombinierte Radial- und Axialbelastungen in industriellen Maschinen.
Das Rillenkugellager 6406 ist ein einreihiges Wälzlager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN, gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Als offenes Lager konzipiert, nimmt es radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Durch den massiven Außenring mit 90 mm Durchmesser bei einer kompakten 30 mm Bohrung gehört dieser Typ zur schweren Baureihe, wodurch er sich für mechanisch stark beanspruchte Konstruktionen empfiehlt.
Dieses Rillenkugellager eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen hohe Radialkräfte auf schlanke Wellen wirken. Da das Lager beidseitig offen gebaut ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Sie integrieren die Komponente idealerweise in geschlossene Gehäusesysteme mit externer Abdichtung, wie etwa in Industriegetrieben oder Aggregaten mit Öl- oder Fettschmierung.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und hält das Eigengewicht der rotierenden Bauteile gering. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft ist die Konstruktion für ein ausgewogenes Betriebsspiel unter üblichen Einbaubedingungen ausgelegt. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius, wodurch das Lager für Standard-Industrietemperaturen vorbereitet ist. Ohne Flansch oder Ringnut am Außenring fügt es sich direkt in zylindrische Gehäusebohrungen ein.
Das Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Breite von 23 mm. Durch diesen Querschnitt stellt das einreihige Bauteil eine große Wandstärke bereit, die beträchtliche Kräfte im Betrieb aufnimmt. Beide Ringe und die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Ein offenes Rillenkugellager besitzt ab Werk weder Deck- noch Dichtscheiben an den Stirnseiten. Schmiermittel wie Öl oder Fett können frei im Gehäuseraum zirkulieren und das Wälzlager kühlen sowie schmieren. Daher erfordert die Lagerstelle externe Dichtelemente am Gehäusedeckel, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit zu verhindern.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der robuste Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Korridor ihre mechanische Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dessen Viskosität und Zusammensetzung für diese Einsatztemperaturen freigegeben sind.
P0 bezeichnet die genormte Standard-Toleranzklasse für Wälzlager, die im angloamerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Sie definiert die zulässigen Maßabweichungen von Bohrung, Außendurchmesser und Breite sowie die Rundlaufgenauigkeit. Für gängige Industrieanwendungen bietet diese Klasse eine praxisgerechte Präzision bei wirtschaftlicher Fertigung.
Die normale Lagerluft beschreibt das definierte radiale Spiel zwischen Außenring, Innenring und Wälzkörpern im nicht montierten Zustand. Sie ist für Standard-Passungsverhältnisse sowie normale Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich dieses radiale Spiel auf das erforderliche Betriebsspiel.
In diesem Modell führt ein robuster Stahlblechkäfig die Kugeln gleichmäßig auf ihrer Bahn. Der Käfig verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper und reduziert dadurch Reibung sowie Hitzeentwicklung. Stahlblech zeichnet sich durch hohe Festigkeit, geringes Gewicht und Unempfindlichkeit gegenüber gängigen Industrieschmierstoffen aus.
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