FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 8,63 € | 163,98 € |
| 5 | 17,26 € | 155,35 € |
Das Rillenkugellager 6022 -M-C4 von FAG mit den Maßen 110x170x28 mm nimmt vorwiegend radiale Belastungen bei anspruchsvollen thermischen Bedingungen auf.
Beim Rillenkugellager 6022 -M-C4 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager von FAG aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Die Hauptabmessungen betragen 110 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite. In der offenen Bauform ohne Dichtscheiben gelangt Schmierstoff direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen. Der zylindrische Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Die Konstruktion nimmt neben primären Radialkräften auch axiale Lasten in beide Richtungen auf.
Dieses Wälzlager eignet sich für Wellen mit 110 mm Durchmesser in Konstruktionen mit kontinuierlicher Schmiermittelzufuhr. Durch die offene Bauart passt es in geschlossene Getriebegehäuse, Ölbadsysteme oder Anlagen mit zentraler Nachschmierung. Der weite Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad erlaubt Einsätze in wärmeintensiven Industrieumgebungen. Treten im Betrieb deutliche Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auf, gleicht das Lager diese Dehnungen über die vergrößerte Lagerluft aus.
Der massive Messingkäfig führt die Kugeln formstabil und hält hohen Beschleunigungen sowie Schwingungen stand. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn sich der Innenring im laufenden Betrieb stärker erwärmt und ausdehnt als der Außenring. Berücksichtigen Sie bei der Montage, dass das Bauteil im kalten Zustand ein spürbares Radialspiel aufweist. Die vorgesehene Betriebslagerluft stellt sich erst bei Erreichen der regulären Betriebstemperatur ein.
Die Angabe C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte radiale Lagerluft über dem Standardbereich. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen verhindert Verspannungen im Lager, wenn im laufenden Betrieb hohe Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Dehnt sich die Welle thermisch aus, bleibt die freie Drehbewegung der Wälzkörper erhalten.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Baubreite von 28 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Die Maßgenauigkeit und Rundlaufpräzision des Bauteils entsprechen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Ein Messingkäfig bietet hohe mechanische Festigkeit und widersteht starken Vibrationen sowie raschen Drehzahlwechseln. Das Material besitzt günstige Notlaufeigenschaften bei kurzzeitigem Schmierstoffmangel und bleibt im gesamten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad formstabil. Dadurch eignet sich dieser Käfigtyp gezielt für anspruchsvolle thermische und dynamische Betriebsbedingungen.
Vorgesehen ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Da weder berührende Dichtlippen aus Kunststoff noch Kunststoffkäfige vorhanden sind, setzen die metallischen Lagerkomponenten weite thermische Grenzen. In der praktischen Anwendung bestimmt vor allem die thermische Belastbarkeit des extern zugeführten Schmieröls oder Lagerfetts die tatsächliche Einsatzgrenze.
Offene Wälzlager verfügen über keine herstellerseitige Erstbefettung und müssen über das umgebende Gehäuse geschmiert werden. Je nach Konstruktion erfolgt die Versorgung über ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder manuelle Fettnachschmierung. Eine externe Gehäusedichtung ist zwingend erforderlich, damit Schmierstoff im System verbleibt und keine Fremdpartikel an die Laufbahnen gelangen.
Gefertigt wird die Ausführung in der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz, vergleichbar mit PN nach DIN oder ABEC 1). Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Durchmesser und Planlauf. Sie sorgt für standardisierte Anschlussmaße für den 110 mm Lagersitz auf der Welle und die 170 mm Gehäusebohrung.
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