FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,91 € | 378,25 € |
| 5 | 39,81 € | 358,35 € |
Das Rillenkugellager 6226 -M-C4 von FAG bietet mit 130 mm Bohrung, Messingkäfig und vergrößerter C4-Lagerluft eine Lösung für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6226 -M-C4 von FAG ist für die Aufnahme radialer Kräfte sowie axialer Belastungen in beiden Richtungen konzipiert. Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm und einer Breite von 40 mm eignet sich dieses Wälzlager für Wellenlagerungen im Maschinenbau. Das Fabrikat FAG fertigt dieses Lager in der Standardtoleranzklasse P0 (ABEC 1) aus gehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Lagerungen mit erhöhter Betriebstemperatur, bei denen thermische Ausdehnungen auftreten. Da im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse entstehen können, soll das vergrößerte Radialspiel ein Klemmen der Wälzkörper vermeiden. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Schleifdichtungen lässt sich das Lager direkt in geschmierte Umlauf- oder Tauchbäder integrieren, wie sie in geschlossenen Gehäusen üblich sind.
Die Kombination aus dem Kennzeichen M für den massiven Messingkäfig und der Nachsetzkennzeichnung C4 sorgt für mechanische Stabilität unter anspruchsvollen Bedingungen. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper schwingungsdämpfend und eignet sich für Einsätze mit starken Beschleunigungen oder Schmierstoffzusätzen. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht temperaturbedingte Gefügeausdehnungen der Lagerringe im Bereich von -30 bis +150 Grad aus. Konstrukteure sollten bei der Lagersitz-Auslegung berücksichtigen, dass das Betriebsspiel erst nach Erreichen der Betriebstemperatur auf das angestrebte Maß sinkt.
Die Hauptabmessungen betragen 130 mm für die Bohrung, 230 mm für den Außendurchmesser und 40 mm in der Breite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was einen bündigen Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
Die Bezeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem Standardwert Normal sowie über der Stufe C3 liegt. Dieses erhöhte Spiel gleicht Passungsübermaße oder Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring während des Betriebs aus.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing, der die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand hält. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften, Beständigkeit gegen Schmierstoffadditive sowie Festigkeit bei Schwingungen oder Stoßbelastungen aus.
Offene Wälzlager besitzen keine werkseitigen Dicht- oder Deckscheiben, wodurch Schmieröl ungehindert an Laufbahnen und Kugeln zirkulieren kann. Die Konstruktion verringert den Reibungswiderstand und setzt voraus, dass externe Gehäusedichtungen die Lagerstelle gegen Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust absichern.
Zulässig ist ein Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl als auch der Messingkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne maßstabil. Bei der Schmierstoffwahl ist darauf zu achten, dass Öl oder Fett für die gewählte Betriebstemperatur freigegeben sind.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff bietet eine hohe Verschleißfestigkeit und Ermüdungsbeständigkeit unter zyklischer Rollbeanspruchung im industriellen Dauerbetrieb.
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