NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,02 € | 57,44 € |
| 30 | 6,04 € | 54,42 € |
Das Rillenkugellager 6021 von NACHI bietet mit den Abmessungen 105x160x26 mm eine offene Bauform für vielseitige industrielle Wellenlagerungen.
Das Rillenkugellager 6021 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Es nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beide Richtungen auf. Da dieses Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, läuft es leichtgängig und eignet sich für Konstruktionen mit externer Gehäuseschmierung. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Dieses Wälzlager findet Verwendung in rotierenden Baugruppen mit vorwiegend radialer Lastaufnahme. Die offene Konstruktion ermöglicht eine direkte Versorgung durch Öl- oder Fettschmierung aus dem umgebenden Maschinengehäuse. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1) lässt sich das Bauteil maßhaltig in standardisierte Lagersitze einpassen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die offene Bauform des Lagers 6021 verzichtet auf schleifende Dichtlippen, was Reibungsverluste minimiert und die Wärmeentwicklung im Betrieb reduziert. Bei der Konstruktion sind externe Dichtelemente wie Wellendichtringe am Gehäuse vorzusehen, um das Schmiermittel zu halten und das Lager vor Fremdkörpern zu schützen. Die integrierte normale Radiallagerluft dient dazu, bei üblichen Passungsauswahlen und Betriebstemperaturen ein passendes Lagerspiel ohne unzulässige Verspannung zu ermöglichen.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 26 mm. Der Außenring verfügt über eine zylindrische Mantelfläche ohne Flansch oder Ringnut, wodurch es in zylindrische Gehäusebohrungen eingepasst wird.
Eine offene Ausführung weist keine integrierten Dichtungen oder Deckscheiben auf. Dadurch entstehen keine Reibungsverluste durch Dichtlippen, was hohe Drehzahlen und eine effiziente Wärmeabfuhr begünstigt. Das Schmiermittel gelangt ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen, erfordert jedoch eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz.
Die normale Radiallagerluft (Klasse CN bzw. Standard) beschreibt das radiale Spiel zwischen Außenring, Wälzkörpern und Innenring im unbelasteten Zustand. Sie ist so dimensioniert, dass nach dem Aufpressen auf die Welle mit Standardpassungen im normalen Betriebszustand ein spielfreier, reibungsarmer Lauf gegeben ist.
Sowohl die Ringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff bietet eine hohe Festigkeit und Formstabilität gegen Ermüdung im Dauereinsatz. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen leichten Käfig aus Stahlblech, der die Kugeln führt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Maßgeblich für den tatsächlichen Einsatzbereich ist neben der Werkstoffstabilität vor allem das gewählte Schmiermittel, da das offene Bauteil im Betrieb auf geeignetes Schmierfett oder Schmieröl angewiesen ist.
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