6017 -2Z-C3 Rillenkugellager von FAG
6017 -2Z-C3 Rillenkugellager von FAG

FAG

Rillenkugellager FAG 6017 -2Z-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
85 mm
Außendurchmesser
130 mm
Breite
22 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
beidseitige Abdeckung
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Temperaturbereich
-30 bis +120 °C
Gewicht
0,9 kg
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Rillenkugellager FAG 6017 -2Z-C3
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Rillenkugellager FAG 6017 -2Z-C3

Das Rillenkugellager 6017 -2Z-C3 von FAG bietet mit den Maßen 85x130x22 mm, beidseitiger Blechabdeckung und C3-Lagerluft verlässliche Laufeigenschaften bei thermischen Belastungen.

Dieses einreihige Rillenkugellager 6017 -2Z-C3 nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) entspricht das Lager der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im zylindrischen Laufbahnsystem ohne Flansch oder Nut am Außenring. Die Ausführung ist für Anwendungen konzipiert, bei denen Wellen mit 85 mm Durchmesser gelagert werden und eine stabile Führung gefordert ist.

Für welche Betriebsbedingungen eignet sich das Rillenkugellager 6017 -2Z-C3?

Diese Ausführung eignet sich vor allem für industrielle Lagerungen mit kontinuierlicher Radiallast und moderater Staubbelastung der Umgebung. Durch die berührungslos ausgeführten Deckscheiben treten keine zusätzlichen Reibungsverluste auf, wodurch sich die Konstruktion für Anwendungen mit höheren Drehzahlen anbietet. Treten im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auf, unterstützt die Bauweise den Ausgleich der thermischen Dehnungen.

Was zeichnet die Kombination aus 2Z-Abdeckung und C3-Lagerluft aus?

Die beiden metallischen Deckscheiben schützen das Innere vor groben Schmutzpartikeln und halten Schmierstoff im Lager, ohne mechanischen Reibungswiderstand zu erzeugen. Gleichzeitig trägt die leicht erhöhte Radialluft C3 dazu bei, dass bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungssitzen kein unzulässiger Zwangsdruck auf die Kugeln entsteht. Für den sicheren Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad zulässig.

Welche Maße weist das Rillenkugellager 6017 -2Z-C3 auf?

Das Lager verfügt über eine Bohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 22 mm. Diese genormten Abmessungen erlauben den Einbau in entsprechende Lagersitze und ermöglichen den direkten Austausch maßgleicher Komponenten.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen 2Z bei diesem Wälzlager?

Die Kennzeichnung 2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Blech. Diese Scheiben bilden einen berührungslosen Spalt zum Innenring. Schmutzpartikel werden dadurch abgewiesen, ohne dass Reibungswärme entsteht, was den Einsatz bei höheren Drehzahlen begünstigt.

Warum besitzt das Lager die Lagerluft C3?

Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser vergrößerte Spielraum wird genutzt, wenn feste Passungen den Innenring aufweiten oder merkliche Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse auftreten, um ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden.

Welcher Käfigtyp ist im Rillenkugellager 6017 -2Z-C3 verbaut?

Im Lager ist ein Stahlblechkäfig integriert. Dieser Käfig führt die Kugeln gleichmäßig auf Abstand, weist ein geringes Eigengewicht auf und ist unempfindlich gegenüber gängigen Schmierstoffen auf Mineralöl- oder Synthetikbasis.

Welcher Temperaturbereich ist für dieses Lager zulässig?

Für den Einsatz ist eine Spanne von -30 bis +120 Grad zulässig. Innerhalb dieses Bereichs bleiben der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie die metallischen Deckscheiben formstabil und unterstützen einen gleichmäßigen Rundlauf im Betrieb.

Liegt eine elektrische Isolierung beim Lager 6017 -2Z-C3 vor?

Nein, dieses Modell besitzt keine Stromisolierung. Bei Einbausituationen mit möglicher Stromdurchgangsgefahr sollten Konstrukteure bei Bedarf zusätzliche Schutzmaßnahmen an Gehäuse oder Welle einplanen, um unerwünschten Stromübertritt zu vermeiden.

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