FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,42 € | 160,06 € |
| 20 | 16,85 € | 151,63 € |
Einreihiges Rillenkugellager 61921 von FAG Wälzlager mit den Maßen 105x145x20 mm zur Aufnahme radialer sowie moderater axialer Belastungen im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 61921 gehört als einreihiges Radialkugellager zu den bewährten Maschinenelementen für rotierende Wellen. Mit einer Bohrung von 105 mm und einem Außendurchmesser von 145 mm bietet diese Baugröße einen geringen Querschnitt bezogen auf den Wellendurchmesser. Für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum eignet sich diese schmale Ausführung besonders. FAG Wälzlager fertigt das Lager mit tiefen Laufbahnen, wodurch Kräfte in beiden axialen Richtungen sowie überwiegende Radiallasten geführt werden.
Typische Einsatzbereiche für das Rillenkugellager 61921 finden sich in industriellen Antrieben sowie allgemeinen Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau. Die Ausführung wird vor allem dort gewählt, wo Hohlwellen oder große Achsdurchmesser bei kompaktem Gehäuseaußenmaß erforderlich sind. Durch die symmetrische Geometrie der Laufbahnen stützt das Bauteil neben Radialkräften auch beidseitig wirkende Führungskräfte in Achsrichtung ab, ohne dass zusätzliche Führungselemente montiert werden müssen.
Für den Betrieb ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad maßgeblich. Schmierstoff und externe Dichtungssysteme werden auf diese thermischen Grenzen abgestimmt, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Da die Außenabmessungen mit 20 mm Breite kompakt ausfallen, empfiehlt sich eine sorgfältige Fluchtung der Gehäusebohrung zur Welle. Ein winkliger Versatz führt bei Rillenkugellagern schnell zu Kantenläufern und verkürzt die Standzeit des Lagers.
Mit 105 mm Bohrungsdurchmesser, 145 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite verfügt das Lager über abgestimmte Maße für schlanke Konstruktionen. Diese Querschnittsgeometrie ist charakteristisch für die 619er-Reihe, die bei relativ großen Wellendurchmessern wenig radialen Einbauraum im Gehäuse beansprucht.
Die Konstruktion als einreihiges Lager nimmt vorrangig radiale Belastungen auf, die senkrecht zur Wellenachse wirken. Durch die tiefen Rillen in Innen- und Außenring stützt das Bauteil gleichzeitig moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen ab, was eine zusätzliche axiale Führung erleichtert.
Der freigegebene Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Lagerringe ihre Formstabilität. Bei der Auslegung der Lagerstelle müssen verwendete Schmieröle oder Schmierfette sowie umgebende Wellendichtringe für die tatsächliche Betriebstemperatur geeignet sein.
Lager dieser Reihe besitzen eine besonders dünnwandige Ausführung mit geringem Höhenunterschied zwischen Innen- und Außenring. Konstrukteure wählen diese Variante, um bei großem Wellendurchmesser Gewicht einzusparen und Gehäuseabmessungen radial so schlank wie möglich zu halten.
Die Wahl des Schmierstoffs richtet sich nach Drehzahl, Betriebstemperatur und Umgebungsbedingungen der Anlage. Da das Schmiermittel den direkten Kontakt zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen verhindert, dient eine fachgerechte Erstbefettung oder kontrollierte Ölversorgung dem Erhalt der Laufflächen.
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