STC-Steyr
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Rillenkugellager 61980 MB bietet mit 400x540x65 mm und stabilem Messing-Massivkäfig eine robuste Lagerlösung für anspruchsvolle Großwellen in Industrieanlagen.
Beim Rillenkugellager 61980 MB von STC-Steyr handelt es sich um ein einreihiges Radialkugellager der schmalen Baureihe 619 für große Wellendurchmesser. Das offene Bauteil nimmt vorrangig radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, ist dieses Wälzlager für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Die Konstruktion verbindet eine große Bohrung von 400 mm mit einem vergleichsweise geringen Querschnitt.
Dieses Großlager kommt vor allem bei Anwendungen zum Einsatz, bei denen Wellen mit 400 mm Durchmesser gelagert werden müssen. Durch die Ausführung als offenes Lager eignet sich die Komponente für geschlossene Gehäuse, in denen eine bauseitige Öl- oder Fettschmierung vorhanden ist. Die einreihige Rillengeometrie führt die Wälzkörper bei kontinuierlichen Drehbewegungen und dient zur Aufnahme betriebsbedingter Längskräfte.
Das Nachsetzzeichen MB kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing, der auf dem Innenring geführt wird. Im Vergleich zu Standard-Blechkäfigen zeichnet sich der Massivkäfig durch hohe mechanische Festigkeit aus. Diese Führung verringert Schwingungen bei wechselnden Drehzahlen und thermischer Belastung. Da das Lager mit normaler Radiallagerluft gefertigt ist, benötigt der Lagersitz präzise gefertigte Passungsflächen auf Welle und Gehäuse gemäß Toleranzklasse P0.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 400 mm, einen Außendurchmesser von 540 mm sowie eine Breite von 65 mm. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 619 für Großlagerungen. Durch den schmalen Ringquerschnitt lässt sich das Lager platzsparend auf großen Wellen verbauen.
Das Kurzzeichen MB steht für einen aus Messing spanabhebend gefertigten Massivkäfig, der auf dem Bord des Innenrings geführt wird. Diese Bauart bietet eine höhere Formstabilität als gepresste Blechkäfige. Der Käfig ist für Belastungen durch Vibrationen oder hohe Beschleunigungskräfte ausgelegt.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt Schmierstoff direkt an die Laufbahnen und Wälzkörper. Der Anwender stimmt Schmierfett oder Schmieröl auf das umgebende Aggregat ab. Das Maschinengehäuse muss über externe Dichtungen verfügen, um Verunreinigungen fernzuhalten und Schmierstoffverlust zu verhindern.
Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft. Das bedeutet, dass der interne Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen im Ausgangszustand den genormten Standardwerten entspricht. Bei der Montage von Welle und Innenring ist das resultierende Betriebsspiel durch passende Passungswahlen zu berücksichtigen.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 Grad. Die Ringe und Kugeln aus Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne maßstabil. Der eingesetzte Schmierstoff im System muss ebenfalls für diesen thermischen Bereich freigegeben sein.
Das Lager wird in der Toleranzklasse P0 gefertigt, die auch als Normaltoleranz oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsklasse definiert Maß-, Form- und Lauftoleranzen für den industriellen Standardeinsatz. Anschließende Bauteile wie Wellen und Gehäusebohrungen sollten entsprechend genau bearbeitet sein.