NACHI
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Das einreihige Rillenkugellager 6926 von NACHI bietet mit den Abmessungen 130x180x24 mm eine kompakte Lagerung für vorwiegend radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 6926 ist ein offenes, einreihiges Radialkugellager. Durch den schmalen Querschnitt der Dünnring-Reihe eignet sich dieses Wälzlager besonders für Konstruktionen, bei denen ein großer Wellendurchmesser mit geringem radialem Einbauraum zusammentrifft. Die Ausführung von NACHI besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) an Innenring, Außenring und Wälzkörpern. Es nimmt Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte in beiden Richtungen auf.
Dieses Wälzlager kommt in Konstruktionen zum Einsatz, die eine Führung von Wellen mit 130 mm Durchmesser bei schlanker radialer Bauweise verlangen. Relevante Einsatzbereiche sind Lagerstellen mit externem Schmierkreislauf. Da das Lager beidseitig offen gestaltet ist, gelangt Schmieröl oder Schmierfett ungehindert an die Wälzkörper. Der Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig und bleibt bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad formstabil.
Weil keine Dichtelemente am Lager selbst anliegen, übernehmen gehäuseseitige Konstruktionen das Zurückhalten des Schmierstoffs und das Abweisen von Schmutzpartikeln. Das Lager besitzt normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0 (ABEC 1), wodurch es für übliche Passungen auf der Welle und im Gehäuse ausgelegt ist. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Nut, was eine durchgehende zylindrische Gehäusebohrung ermöglicht.
Die Abmessungen betragen 130 mm Innendurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite. Durch dieses schmale Profil im Verhältnis zum Durchmesser lässt sich das Bauteil platzsparend in Gehäusekonstruktionen mit geringem radialem Bauraum integrieren.
Da keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben verbaut sind, erfolgt die Schmierung über Schmierfett oder eine Ölumlaufschmierung im umgebenden Gehäuse. Die offene Konstruktion erleichtert den ungehinderten Schmierstoffaustausch, verlangt jedoch eine saubere Einbauumgebung und externe Dichtungen gegen Schmutzeintrag.
Die Einstufung P0 bzw. ABEC 1 beschreibt die reguläre Normaltoleranz für Industrie-Wälzlager. Diese Maß- und Laufgenauigkeit ist für den Großteil aller Standardanwendungen im Maschinenbau vorgesehen und gestattet einen zuverlässigen Rundlauf bei fachgerechter Montage auf der Welle.
Der zulässige Bereich reicht von -20 bis +150 Grad. Die Ringe, Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Die tatsächliche Temperaturobergrenze wird im Betrieb vor allem durch das gewählte Schmiermittel bestimmt.
Diese Ausführung beschreibt das reguläre Standardspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie eignet sich für herkömmliche Passungen und normale thermische Betriebsbedingungen. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich das Spiel auf das vorgesehene Betriebsmaß für einen vibrationsarmen Lauf.
Verbaut ist ein Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt und auf Distanz hält. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, widersteht Erschütterungen und ermöglicht eine gute Durchspülung mit Schmierstoff. Zudem harmoniert der Werkstoff mit dem Temperaturbereich von bis zu +150 Grad.
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