NACHI
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Das Rillenkugellager 6916 ZZ von NACHI bietet mit den Maßen 80x110x16 mm eine kompakte Bauform mit beidseitiger Blechabdeckung.
Das Rillenkugellager 6916 ZZ von NACHI ist ein einreihiges Wälzlager, das vor allem radiale Lasten bei schmalem Bauraum aufnimmt. Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 16 mm gehört diese Ausführung zu den besonders platzsparenden Konstruktionen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit passendem Stahlblechkäfig, eignet sich dieses Lager für anspruchsvolle Antriebe in Reparatur, Serienfertigung und Instandhaltung.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, wenn bei einer 80-mm-Welle nur wenig radialer Bauraum im Gehäuse zur Verfügung steht. Durch die schmale Bauweise dient das Lager vor allem zur Aufnahme radialer Führungskräfte sowie moderater axialer Kräfte in beiden Richtungen. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Maschinenbaugruppen und kompakten Antriebseinheiten. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad und deckt gängige Industrieumgebungen ab.
Das Nachsetzzeichen ZZ kennzeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus profiliertem Blech. Diese Spaltdichtungen schützen das Innere vor groben Schmutzpartikeln, ohne zusätzliche Reibung oder Wärmeentwicklung zu erzeugen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1, was einen präzisen Rundlauf im zylindrischen Sitz unterstützt. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft eignet sich das Lager für standardisierte Passungen bei ausgeglichenen Betriebstemperaturen.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 16 mm. Durch diesen geringen Querschnitt eignet sich das einreihige Rillenkugellager für Konstruktionen, bei denen auf engem Bauraum eine verhältnismäßig große Welle gelagert werden soll. Die Maße ermöglichen einen platzsparenden Einbau im Maschinengehäuse.
Die Bezeichnung ZZ steht für beidseitig angebrachte Blechdeckscheiben. Im Gegensatz zu schleifenden Gummidichtungen berühren diese Spaltdichtungen den Innenring nicht. Dadurch bleibt das Lager reibungsarm und erzeugt weniger Reibungswärme, während es gleichzeitig vor Staub und festen Fremdkörpern geschützt ist. Schmierstoff verbleibt dabei im Lagerinneren.
Die normale Radiallagerluft, oft auch als Standard-Lagerluft bezeichnet, beschreibt das theoretische Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist für übliche Passungen und moderate Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Aufpressen auf die Welle verengt sich dieser Spielraum zu einem betriebssicheren Laufspiel.
Ringe und Wälzkörper dieses Lagers bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Formstabilität und Verschleißfestigkeit im Wälzkontakt aus. Zur Führung der Kugeln dient ein robuster Stahlblechkäfig, der für einen gleichmäßigen Abstand der Wälzkörper sorgt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der verwendete Standard-Wälzlagerstahl sowie die Abdichtung ihre werkstoffspezifischen Eigenschaften. Bei Anwendungen mit extremen Kälte- oder Hitzeanforderungen sollten Schmierstoff und Einbauparameter gesondert an die Umgebungsbedingungen angepasst werden.
Die Toleranzklasse P0 (international auch ABEC 1 genannt) entspricht dem regulären Industriestandard für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Lager dieser Präzisionsstufe erfüllen die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau bezüglich Rundlauf und Passungstoleranzen. Sie lassen sich problemlos in normgerecht gefertigte Gehäuse und auf Standardwellen montieren.
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