STC-Steyr
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 5% | 1.151,48 € |
| 3 | 10% | 1.090,87 € |
Das Rillenkugellager 61884 MA von STC-Steyr vereint große Abmessungen von 420x520x46 mm mit einem stabilen, außenbordgeführten Messing-Massivkäfig für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Mit dem Rillenkugellager 61884 MA erhalten Sie ein einreihiges Radialkugellager von STC-Steyr in schlanker Querschnittsbauweise. Die Konstruktion weist eine Bohrung von 420 mm bei einem Außendurchmesser von 520 mm und einer schmalen Baubreite von 46 mm auf. Trotz des beachtlichen Durchmessers beansprucht die Lagerung im Gehäuse vergleichsweise wenig radialen Einbauraum. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, nimmt diese offene Bauform vorrangig Radialkräfte sowie maßvolle Axialkräfte auf.
Dieses Großlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Hohlwellen oder großvolumige Achsen mit geringem radialem Bauraum gelagert werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Großmaschinenbau und in industriellen Antriebssystemen. Konstrukteure nutzen die schlanke Querschnittsreihe, um tragfähige Lagerstellen bei kompaktem Außendurchmesser umzusetzen.
Da das Lager ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, lässt es sich unmittelbar in geschlossene Gehäuse mit zentraler Schmierstoffversorgung oder Ölbad einbinden. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen MA kennzeichnet einen spanend gefertigten Messing-Massivkäfig, der am Außenringbord geführt wird. Diese Außenbordführung stabilisiert die Wälzkörper auch bei dynamischen Drehbewegungen oder stoßartigen Lasten. Das zähe Messingmaterial minimiert Reibungseffekte und unterstützt die Formstabilität des Käfigs bei starker Beschleunigung.
Konstruktionsbedingt ermöglicht die offene Ausführung eine direkte Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse. In Kombination mit normaler Radiallagerluft sowie der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) ist das Großlager auf standardisierte Einbaubedingungen im Maschinenbau ausgelegt.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 420 mm, einen Außendurchmesser von 520 mm und eine Breite von 46 mm. Diese Maße entsprechen einer Dünnring-Bauform mit sehr schmalem Querschnitt im Verhältnis zum Wellendurchmesser. Dadurch ermöglicht das Wälzlager kompakte Konstruktionen auf großen Wellen, ohne das Gehäusevolumen unnötig zu vergrößern.
Offene Wälzlager besitzen ab Werk keine schleifenden Dichtscheiben oder Deckscheiben. Dadurch kann das Schmiermittel, meist Öl aus einem Umlaufkreislauf oder Gehäusefett, ungehindert an die Laufbahnen gelangen. Gleichzeitig sinkt der Reibungswiderstand. Der Anwender muss die Lagerstelle im umgebenden Gehäuse konstruktiv gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit abdichten.
Das Kürzel MA bezeichnet einen spanend bearbeiteten Massivkäfig aus Messing, dessen Führung am Außenring erfolgt. Im Vergleich zu einfachen Blechkäfigen zeichnet sich der Messing-Massivkäfig durch höhere mechanische Festigkeit aus. Die Außenbordführung stabilisiert die Wälzkörperführung bei schnellen Drehzahlwechseln und erhöht die thermische Belastbarkeit innerhalb der Lagerung.
Dieses Modell wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Die Lagerluft beschreibt das radiale Bewegungsspiel der Innen- und Außenringe vor dem Einbau. Für Standardanwendungen im Maschinenbau bietet die normale Lagerluft einen ausgewogenen Kompromiss zwischen leichtgängigem Lauf und spielfreier Führung, sofern am Lagersitz keine extremen thermischen Dehnungen auftreten.
Der spezifizierte Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. Die formstabilen Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Messingkäfig behalten in dieser Spanne ihre werkstofftechnischen Eigenschaften. Für den sicheren Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Betriebsviskosität auf die auftretenden Arbeitstemperaturen innerhalb dieses Bereichs abgestimmt ist.
Das Bauteil ist nach Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Normtoleranz PN sowie der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeitsklasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen der Ringe. Sie reicht für die überwiegende Mehrheit industrieller Großgetriebe und Maschinenbaugruppen aus, um einen gleichmäßigen Lauf der Welle zu unterstützen.