ZEN
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Das Rillenkugellager 696 -2Z von ZEN bietet mit kompakten Maßen von 6x15x5 mm und beidseitigen Deckscheiben Schutz vor Schmutzpartikeln bei reibungsarmem Lauf.
Beim Rillenkugellager 696 -2Z handelt es sich um ein kompaktes, einreihiges Miniatur-Wälzlager für Wellen mit 6 mm Durchmesser. Die Konstruktion aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie moderate axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Dank der Fertigung in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich diese Ausführung für feinmechanische Konstruktionen, Präzisionsgeräte und kompakte Antriebe, bei denen ein bauraumsparendes Drehlager gefragt ist.
Dieses Miniaturlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo beengte Einbauverhältnisse auf rotierende Bauteile treffen. Typische Einsatzfelder finden sich in feinmechanischen Baugruppen, kompakten Getriebeeinheiten sowie Vorrichtungen mit geringem Bauraum. Durch den zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut lässt sich das Lager bündig in passende Gehäusebohrungen einpassen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig auf den Laufrillen und unterstützt ein ruhiges Drehverhalten im Betrieb.
Die Kennzeichnung -2Z weist auf beidseitig montierte, berührungsfreie Spaltdichtungen aus Stahlblech hin. Diese Abdeckungen halten groben Staub und Schmutzpartikel vom Inneren des Lagers fern, ohne ein zusätzliches Reibungsmoment auf der Welle zu erzeugen. Das Lager behält somit seine Leichtgängigkeit. Zu berücksichtigen sind der Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad sowie die normale Radiallagerluft für herkömmliche Passungsverhältnisse.
Mit einem Innendurchmesser von 6 mm, einem Außendurchmesser von 15 mm und einer Breite von 5 mm gehört das Lager zu den Miniaturkugellagern. Diese genormten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in zylindrische Lagersitze mit 15 mm Gehäusebohrung.
Die Kennzeichnung -2Z steht für beidseitig angebrachte, berührungslose Deckscheiben aus Stahlblech. Sie schützen die Wälzkörper und Laufbahnen vor grobem Schmutz sowie Partikeln. Da kein Kontakt zum Innenring besteht, entsteht keine zusätzliche Reibung, was für Leichtgängigkeit und geringe Wärmeentwicklung sorgt.
Die normale Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) definiert das werksseitige Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen. Sie ist so ausgelegt, dass bei Standardpassungen von Welle und Gehäuse sowie bei üblichen Betriebstemperaturen ein klemmenfreier, gleichmäßiger Lauf der Wälzkörper erhalten bleibt.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der Stahlblechkäfig und die metallischen Deckscheiben ihre Formstabilität und Funktionseigenschaften im laufenden Betrieb.
Ringe und Wälzkörper sind aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser gehärtete Chromstahl bietet hohe Verschleißfestigkeit gegenüber Rollbeanspruchungen und trägt zu einer zuverlässigen Formstabilität unter Belastung bei.
Das Lager erfüllt die Toleranzklasse P0 bzw. PN, was international der Norm ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Toleranzklasse definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für industrielle Standardanwendungen mit üblichen Anforderungen an die Genauigkeit.
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