NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 16,84 € | 151,49 € |
Das Rillenkugellager 6314 MC3 von NSK bietet mit 70x150x35 mm, Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft verlässliche Laufeigenschaften bei thermischen Belastungen.
Das Rillenkugellager 6314 MC3 ist ein einreihiges Radialkugellager von NSK, ausgelegt für kombinierte radiale und axiale Belastungen unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Breite von 35 mm verfügt die Ausführung über genormte Hauptabmessungen. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6, arbeitet die offene Bauform ohne Flansch im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Konstruktion nimmt vorrangig radiale Kräfte auf und stützt zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Durch die offene Bauform eignet sich das Lager für Systeme mit externer Ölschmierung oder fettgefülltem Gehäuse, das gegen Schmutzeintrag abgedichtet ist. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen, bei denen Wärmeentwicklung auftritt und freier Schmierstoffzutritt gefordert wird.
Die Ausführung MC3 kombiniert einen Messingkäfig mit einer leicht erhöhten Radiallagerluft der Stufe C3. Der Messingkäfig bietet hohe Formstabilität bei mechanischer und thermischer Beanspruchung. Die vergrößerte Lagerluft C3 gleicht betriebliche Erwärmungen sowie enge Passungen zwischen Innenring und Welle aus, ohne dass es zu unerwünschter radialer Verspannung kommt. Dank der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das Wälzlager präzise in passende Maschinenelemente ein.
Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 35 mm besitzt dieses Wälzlager genormte Anschlussmaße. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Umfangsnut gearbeitet. Diese Dimensionen erlauben die direkte Montage auf entsprechenden Wellensitzen und in passend ausgelegten Lagergehäusen.
Das Nachsetzzeichen verweist auf zwei werkseitige Eigenschaften: Das M bezeichnet einen Käfig aus Messing, während C3 für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft steht. Diese Bauform nimmt betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auf, wodurch thermische Ausdehnungen im Laufbetrieb ausgeglichen werden.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Dichtscheiben und ermöglichen den direkten Schmierstoffaustausch über das umgebende Lagergehäuse. Dies verringert den Drehwiderstand im Vergleich zu schleifenden Dichtungen. Voraussetzung für den Einsatz ist eine externe Gehäuseabdichtung, die das Lager vor Verschmutzung sowie Feuchtigkeit schützt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig sind auf diesen Temperaturbereich abgestimmt. Für den störungsfreien Betrieb muss der gewählte Schmierstoff die jeweilige Betriebstemperatur ebenfalls zuverlässig abdecken.
Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN nach ISO und ABEC 1). Diese Einstufung spezifiziert Maß- und Rundlauftoleranzen für standardisierte Industrieanwendungen. Sie gewährleistet den passgenauen Sitz auf herkömmlichen Wellensitzen sowie in feingedrehten Gehäusepassungen.
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