NACHI
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Das Rillenkugellager 6000 -2NSE9C3 von NACHI bietet mit beidseitiger Schleifdichtung, C3-Lagerluft und 10 x 26 x 8 mm kompakte Laufeigenschaften für radiale Belastungen.
Das Rillenkugellager 6000 -2NSE9C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 10 mm, einem Außendurchmesser von 26 mm sowie einer Breite von 8 mm. Die Ausführung von NACHI verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig und ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt. Dank der beidseitig schleifenden Dichtung schützt das Bauteil die Laufbahnen vor Schmutzeintrag und Feuchtigkeit. Die Auslegung eignet sich für industrielle Antriebe und mechanische Baugruppen im Temperaturbereich von -20 bis +130 Grad.
Dieses Rillenkugellager nimmt vorwiegend radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Konstrukteure und Anwender nutzen die Bauform bevorzugt in kompakten Wellenlagerungen, Getriebeeinheiten oder Führungsrollen, bei denen Verunreinigungen von außen ferngehalten werden sollen. Die beidseitigen Schleifdichtungen halten das eingebrachte Schmierfett im Lagerinneren und wehren Partikel ab. Dadurch eignet sich das Lager für mechanische Anwendungen mit kontinuierlicher Beanspruchung und Schmutzbelastung.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Lagerluftgruppe. Diese Ausführung wird gewählt, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das radiale Spiel verringern. Die zusätzliche Lagerluft trägt dazu bei, dass die Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung nicht klemmen. Zusammen mit den Abmessungen von 10 x 26 x 8 mm und der berührenden Dichtung entsteht eine zuverlässige Lagerung für thermisch beanspruchte Einbausituationen.
Die Hauptabmessungen betragen 10 mm Bohrungsdurchmesser, 26 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese Maße erlauben platzsparende Konstruktionen in kompakten industriellen Wellenlagerungen.
Die Kennzeichnung steht für eine beidseitig schleifende Dichtung. Die Dichtlippen liegen berührend an den Lagerringen an und schirmen den Innenraum gegen Schmutzpartikel sowie Feuchtigkeit ab. Zugleich wirken sie einem Austritt des Schmierstoffs im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +130 Grad entgegen.
Eine vergrößerte radiale Lagerluft C3 gleicht Temperaturunterschiede aus, wenn sich der Innenring im Betrieb stärker erwärmt als der Außenring. Zudem fängt sie die Verringerung des radialen Spiels auf, die durch feste Passungssitze auf der 10-mm-Welle oder im 26-mm-Gehäuse entsteht. So bleibt der reibungsarme Lauf der Wälzkörper erhalten.
Die Lagerringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser gehärtete Stahl bietet eine hohe Druckfestigkeit und Formstabilität unter Belastung. Die Kugeln werden durch einen leichten Stahlblechkäfig geführt, der für einen gleichmäßigen Abstand zwischen den rotierenden Wälzkörpern sorgt.
Das Lager entspricht der normalen Toleranzklasse P0, die auch als PN oder nach ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsklasse reicht für den Großteil aller industriellen Standardanwendungen aus und ist für maßgenaue Passungen auf Wellen mit 10 mm Nenndurchmesser ausgelegt.
Die zulässige Betriebstemperatur reicht von -20 bis +130 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig und die Werkstoffe der beidseitigen Schleifdichtungen sind auf dieses thermische Fenster ausgelegt. Konstruktiv sollte darauf geachtet werden, dass die Umgebungstemperatur diesen Rahmen im Dauerbetrieb nicht überschreitet.
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