NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,95 € | 17,96 € |
| 25 | 1,90 € | 17,01 € |
| 50 | 2,84 € | 16,07 € |
Das Rillenkugellager 63/32 C3 von NSK verbindet die Maße 32x75x20 mm mit erhöhter Lagerluft für thermisch beanspruchte Industrieantriebe.
Das Rillenkugellager 63/32 C3 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NSK aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Mit einer Bohrung von 32 mm, einem Außendurchmesser von 75 mm und einer Breite von 20 mm nimmt diese Konstruktion primär radiale Kräfte sowie moderate axiale Lasten auf. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben eignet es sich für geschlossene Gehäuse, in denen eine bauseitige Schmierstoffversorgung vorhanden ist. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Laufkreis.
Diese offene Lagerausführung kommt vor allem in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen zum Einsatz, die das Lager vor Umgebungseinflüssen abschirmen. Ohne Dichtscheiben gelangt das Schmiermittel direkt an die Laufbahnen, wodurch entstehende Betriebswärme wirksam abgeführt werden kann. Die Bauteile sind für Temperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Der zylindrische Außenring ohne Flansch ermöglicht eine unkomplizierte Montage in glatte Gehäusebohrungen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieses erweiterte Betriebsspiel gleicht thermische Dehnungen aus, wenn Innen- und Außenring im Betrieb Temperaturdifferenzen aufweisen. Zudem trägt die C3-Luft dazu bei, ein Verklemmen der Wälzkörper bei festen Passungen auf Welle oder Gehäuse zu vermeiden. Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 erfüllt das Lager die Standardgenauigkeiten für rotierende Wellen.
Mit 32 mm Bohrung, 75 mm Außendurchmesser und 20 mm Baubreite passt dieses Wälzlager in entsprechend dimensionierte Bauräume. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich das Lager geradlinig in zylindrische Lagersitze einschieben lässt.
Offene Rillenkugellager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Bauart bietet einen besonders geringen Reibungswiderstand und erlaubt den ungehinderten Austausch von Schmierstoffen aus dem System. Voraussetzung für den Einsatz ist ein sauberes Umfeld oder eine externe Gehäusedichtung, damit Schmutzpartikel fernbleiben und Schmiermittel im Lagerraum verbleibt.
Die Lagerluft C3 ist größer als das normale Lagerspiel. Sie empfiehlt sich, wenn durch hohe Betriebstemperaturen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Ebenso gleicht die erhöhte Lagerluft die radiale Aufweitung des Innenrings aus, wenn feste Passungen gewählt werden. So bleibt auch unter Last stets eine ausreichende Beweglichkeit der Wälzkörper erhalten.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Die Maßstabilität der Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der verbaute Stahlblechkäfig gestatten den Betrieb innerhalb dieser Spanne, sofern das bauseitige Schmiermittel für dieselben thermischen Bedingungen spezifiziert ist.
Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise auf Abstand. Dieser Käfigtyp verhindert den Kontakt der Kugeln untereinander und begünstigt eine gleichmäßige Kraftverteilung. Er verträgt die üblichen industriellen Schmierstoffe und arbeitet unempfindlich gegenüber mechanischen Schwingungen.
Gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) bietet das Modell die genormte Standardgenauigkeit für den Maschinenbau. Maß- und Rundlauftoleranzen genügen damit den gewöhnlichen Vorgaben für präzise geführte Wellen in geschlossenen Konstruktionen.
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