6228  M Rillenkugellager von TIMKEN
6228  M Rillenkugellager von TIMKEN

TIMKEN

Rillenkugellager TIMKEN 6228 M

Technische Daten
 
Innendurchmesser
140 mm
Außendurchmesser
250 mm
Breite
42 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Flansch/Nut
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Gewicht
9,39 kg
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Rillenkugellager TIMKEN 6228 M
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Rillenkugellager TIMKEN 6228 M

Das Rillenkugellager 6228 M von TIMKEN ist ein einreihiges Wälzlager mit den Maßen 140x250x42 mm zur Aufnahme hoher radialer Kräfte.

Das Rillenkugellager 6228 M von TIMKEN nimmt als vielseitiges Wälzlager primär radiale Lasten auf und stützt zudem axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Mit einem Bohrungsdurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Breite von 42 mm eignet sich dieses einreihige Lager für große Wellen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Ringe sowie Wälzkörper bestehen aus 100Cr6-Wälzlagerstahl, der für hohe Verschleißfestigkeit und Formstabilität sorgt.

Wofür eignet sich das Rillenkugellager 6228 M?

Der Einsatz des Rillenkugellagers 6228 M erfolgt vor allem bei schweren industriellen Antrieben, großen Getrieben und rotierenden Baugruppen. Durch die einreihige Konstruktion mit tiefen Rillen führt das Lager Kugeln und Innenring bei gleichförmiger Lastverteilung. Da der Außenring ohne Flansch oder Nut gefertigt ist, lässt sich die Baueinheit glatt in standardisierte zylindrische Gehäusebohrungen einschieben. Konstrukteure nutzen diesen Lagertyp bevorzugt dort, wo groß dimensionierte Wellen reibungsarm gelagert werden müssen.

Welche Eigenschaften zeichnen den Werkstoff 100Cr6 beim Rillenkugellager 6228 M aus?

Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Laufbahnen und Kugeln eine hohe Ermüdungsfestigkeit unter Dauerbelastung. Dieser durchgehärtete Chromstahl behält auch bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen seine Maßhaltigkeit. Beachten Sie bei der Planung, dass das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist. Dadurch können Sie Schmierstoffe je nach Anforderung flexibel zuführen, müssen die Lagerstelle im Gehäuse jedoch über externe Dichtungen vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen.

Welchen Hauptzweck erfüllt das Rillenkugellager 6228 M?

Einreihige Rillenkugellager übertragen überwiegend radiale Kräfte senkrecht zur Welle und können gleichzeitig axiale Belastungen in beiden Richtungen aufnehmen. Durch die geschlossenen Laufrillen rollen die Wälzkörper vibrationsarm ab. Dies ermöglicht gleichmäßige Laufeigenschaften bei kontinuierlichen Drehzahlen in industriellen Großantrieben.

Welche Abmessungen besitzt das Rillenkugellager 6228 M?

Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm sowie eine Baubreite von 42 mm. Diese Maße entsprechen einer standardisierten Baugröße für schwere Wellenlagerungen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf exakte Passgenauigkeit.

Aus welchem Material bestehen Ringe und Kugeln bei diesem Lager?

Sowohl der Innen- und Außenring als auch die Wälzkörper sind aus 100Cr6 gefertigt. Dieser Standard-Wälzlagerstahl zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Formstabilität und Druckbeständigkeit aus. Er bietet dem Bauteil eine solide Widerstandskraft gegen mechanischen Verschleiß im regulären Betrieb.

Wie ist die Lagerstelle bei einer Ausführung ohne Dichtungen zu schützen?

Da das Bauteil offen aufgebaut ist, fehlen integrierte Deck- oder Dichtscheiben. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit zu verhindern und das Schmiermittel im Lager zu halten, sollten Sie externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen in der Gehäusekonstruktion vorsehen.

Warum verfügt der Außenring über keine Flansch- oder Nutform?

Ein zylindrischer Außenring ohne Flansch ermöglicht das direkte Einschieben in eine durchgehende Gehäusebohrung. Die axiale Festlegung des Lagers erfolgt in solchen Konstruktionen üblicherweise über Gehäuseschultern, Gehäusedeckel oder separate Distanzhülsen. Diese glatte Form erleichtert die Fertigung passgenauer Gehäusesitze.

Wie wird das Lager im Betrieb geschmiert?

Bei offenen Bauformen können Sie Schmierfett oder Schmieröl je nach Drehzahl und Konstruktion des Gehäuses einsetzen. Das Schmiermittel gelangt direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen. Eine regelmäßige Nachschmierung über die Gehäuseumgebung hält den Schmierfilm stabil und schützt die Kontaktflächen vor vorzeitigem Verschleiß.

The Timken Company
4500 Mount Pleasant St NW, OH 44720 North Canton, USA
info@timken.com, https://www.timken.com/contact-general/

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