FAG
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| 30 | 7,21 € | 64,90 € |
Das Rillenkugellager 61817 -C3 von FAG bietet mit den Maßen 85x110x13 mm und vergrößerter Lagerluft eine platzsparende Lagerung für anspruchsvolle Radiallasten.
Das Rillenkugellager 61817 -C3 ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer schmalen Baubreite von 13 mm. Als offenes Radialkugellager ohne Dichtscheiben eignet es sich für Konstruktionen, bei denen eine externe Schmierung oder ein Ölbad vorhanden ist. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig im Betrieb. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Konstrukteure greifen auf diese Ausführung zurück, wenn bei einem Wellendurchmesser von 85 mm nur ein sehr geringer radialer Bauraum zur Verfügung steht. Durch die schmale Bauform nimmt das Lager vor allem Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte auf. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Baugruppen und Industrieanlagen mit externer Abdichtung. Dank der offenen Bauweise gelangt Schmierstoff im Betrieb direkt an Laufbahnen und Kugeln.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Sie dient dazu, thermische Ausdehnungen auszugleichen, wenn Innen- und Außenring im Betrieb unterschiedlich warm werden. Zudem trägt das vergrößerte Radialspiel dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper bei festen Presspassungen auf der Welle oder im Gehäuse zu vermeiden. Da der Außenring ohne Flansch und Nut ausgeführt ist, lässt sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 13 mm auf. Mit diesem Verhältnis aus großem Wellendurchmesser und geringer Wandstärke zählt es zu den flach bauenden Radiallagern für kompakte Maschinenkonstruktionen.
Offene Rillenkugellager sind für Einbauumgebungen konzipiert, in denen Gehäusedichtungen das Lager vor Schmutz schützen oder eine zentrale Öl- beziehungsweise Fettschmierung vorhanden ist. Durch den Verzicht auf berührende Dichtlippen läuft das Wälzlager mit sehr geringem Drehwiderstand und ermöglicht den direkten Austausch des Schmierstoffs im System.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität und Festigkeit, vorausgesetzt, der eingesetzte Schmierstoff ist für diese Werte ausgelegt.
Ein vergrößertes Radialspiel verhindert, dass die Kugeln zwischen den Laufbahnen klemmen, wenn Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Ebenso schrumpft das Betriebsspiel, wenn Innenringe mit festem Presssitz auf 85-mm-Wellen montiert werden. Die Ausführung C3 trägt auch unter solchen Einbaubedingungen zu einem leichten Lauf bei.
Sowohl Innen- und Außenring als auch die Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Härte und Verschleißfestigkeit aus. Zur Führung und Beabstandung der Kugeln dient ein formstabiler Käfig aus Stahlblech, der für gängige Drehzahlen und thermische Belastungen ausgelegt ist.
Als einreihiges Radialkugellager nimmt dieses Bauteil primär Kräfte senkrecht zur Welle auf. Bedingt durch die tiefen Rillen in den Laufbahnen kann es jedoch zusätzlich moderate Axialkräfte in beiden Richtungen übertragen. Bei dominierenden Axialbelastungen sollten alternativ Schrägkugellager oder Axial-Rillenkugellager geprüft werden.
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