SKF
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| 30 | 8,44 € | 76,02 € |
Das offene Rillenkugellager 212 von SKF (60x110x22 mm) bietet mit Einfüllnuten eine robuste Lösung für hohe radiale Lasten im Maschinenbau.
Das Rillenkugellager 212 ist ein einreihiges Wälzlager von SKF nach Standardtoleranz P0/PN (ABEC 1). Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm eignet sich die Komponente für Industrieanwendungen mit vorwiegend radialen Kräften. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der integrierte Stahlblechkäfig unterstützen einen gleichmäßigen Lauf der Wälzkörper. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Lager direkt in bestehende Schmierkreisläufe einbinden.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo überwiegend radiale Belastungen auf die Welle wirken. Durch die Einfüllnuten am Außenring nimmt das Lager eine erhöhte Anzahl an Wälzkörpern auf, was die radiale Belastbarkeit der Lagerstelle im Betrieb unterstützt.
Typische Einsatzfelder finden sich in stationären Antrieben, Getrieben und Industrieaggregaten mit getrennter Gehäuseabdichtung. Konstrukteure nutzen die offene Konstruktion gezielt in Systemen mit Ölumlauf oder zentraler Fettschmierung. Da die Dichtscheiben entfallen, fließt der Schmierstoff ungehindert an die Laufbahnen. Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Bei der Auslegung einer Lagerung mit Einfüllnuten ist die Wirkrichtung der Lasten zu berücksichtigen. Die Nuten ermöglichen das Einsetzen zusätzlicher Wälzkörper, verringern konstruktionsbedingt jedoch die zulässige Axialkraftbelastung gegenüber Lagern mit ununterbrochenen Borden.
Achten Sie zudem auf die Umgebung des Einbauraums: Da das Rillenkugellager 212 offen gefertigt ist, benötigt die Konstruktion externe Dichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die normale Radiallagerluft dient bei Standardpassungen einem ausgeglichenen Betriebsspiel. Mit der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) entspricht das Bauteil den gängigen Anforderungen für den Dauerbetrieb im allgemeinen Maschinenbau.
Das Lager weist eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 22 mm auf. Diese Maße entsprechen der metrischen Baureihe für einreihige Radial-Rillenkugellager. Beide Lagerringe und die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Einfüllnuten ermöglichen das Einbringen zusätzlicher Kugeln in das Lagerinnere. Durch die höhere Anzahl an Wälzkörpern steigt die radiale Tragfähigkeit der Einheit. Gleichzeitig sinkt die Eignung zur Aufnahme axialer Kräfte, da die Laufrillenschulter an der Einfüllstelle unterbrochen ist.
Der Hersteller SKF spezifiziert das offene Rillenkugellager 212 für einen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der 100Cr6-Wälzlagerstahl als auch der formstabile Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Arbeitsbereich ihre mechanischen Eigenschaften sowie ihre Maßstabilität bei.
Da keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben vorhanden sind, erfolgt die Schmierung extern über Fett oder Öl im Gehäuse. Offene Lager ermöglichen einen direkten Schmierstoffzutritt zu Kugeln und Laufbahnen. Schmierstoff und externe Gehäusedichtungen müssen auf die jeweilige Betriebsumgebung abgestimmt sein.
Die Bezeichnung P0 (auch PN oder ABEC 1) steht für die Standard-Toleranzklasse im Wälzlagerbereich. Sie definiert genormte Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Innen- und Außenringe. Diese Präzisionsklasse reicht für die überwiegende Mehrheit der industriellen Maschinenanwendungen vollständig aus.
Das Bauteil besitzt eine normale Radiallagerluft. Dieses werkseitige Standard-Lagerspiel sorgt dafür, dass sich die Wälzkörper nach dem Einpressen auf die Welle und in das Gehäuse unter normalen thermischen Betriebsbedingungen frei bewegen können, ohne übermäßige Reibung zu erzeugen.
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