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Das Rillenkugellager 61819 -C3 von NKE Steyr bietet bei kompakten Maßen von 95x120x13 mm und C3-Lagerluft hohe radiale Tragfähigkeit für enge Einbauräume.
Das Rillenkugellager 61819 -C3 von NKE Steyr ist ein einreihiges Wälzlager in besonders schmaler Bauform mit 95 mm Innendurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht dieses Lager eine direkte Versorgung mit externen Schmierstoffen über das umgebende Maschinengehäuse. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, geführt durch einen Stahlblechkäfig für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses schmale Wälzlager eignet sich vorrangig für Konstruktionen mit begrenztem radialem Bauraum bei gleichzeitig großen Wellendurchmessern. Die Bauform nimmt vor allem Radialkräfte sowie axiale Führungskräfte auf beiden Seiten auf. Der geringe Querschnitt ermöglicht kompakte Lagerungsanordnungen bei geringem Bauteilgewicht. Durch die offene Konstruktion zirkuliert ein extern zugeführtes Schmiermittel ungehindert zwischen Innen- und Außenring.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung P0/PN. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen trägt zum Ausgleich thermischer Dehnungen bei, wenn Welle und Gehäuse im Betrieb unterschiedliche Temperaturen erreichen oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, erfolgt die Abdichtung gegen Schmutz konstruktiv über externe Dichtsysteme des Gehäuses. Der formstabile Stahlblechkäfig führt die Kugeln auch bei wechselnden Drehzahlen verlässlich.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 13 mm beansprucht dieses Wälzlager nur geringen radialen Bauraum. Durch die schmale Bauform eignet es sich für Konstruktionen, bei denen trotz großer Welle nur wenig Platz in radialer Richtung zur Verfügung steht.
Das Kürzel C3 weist auf eine radial vergrößerte Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung hin. Dieser definierte Spielraum gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn sich die Welle während des Betriebs erwärmt oder ein fester Passungssitz den Innenring elastisch aufweitet.
Gefertigt sind sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe mechanische Festigkeit bietet. Für die Führung und gleichmäßige Beabstandung der rollenden Elemente sorgt ein integrierter Stahlblechkäfig.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben bietet das offene Lager einen geringeren Drehwiderstand als berührend abgedichtete Varianten. Zudem ermöglicht diese Bauart eine Schmierung über den Öl- oder Fettkreislauf der umgebenden Konstruktion, während der Schutz vor Verunreinigungen über das Maschinengehäuse gelöst wird.
Für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius sind sowohl der Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig ausgelegt. Die tatsächliche Temperaturbeständigkeit der Lagerstelle hängt im Betrieb zusätzlich von der thermischen Eignung des verwendeten Schmierstoffs ab.
Spezifiziert ist das Lager in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Normeinstufung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Anforderungen im Maschinen- und Vorrichtungsbau hinsichtlich Rundlaufgenauigkeit und Maßhaltigkeit beider Lagerringe.
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