NKE
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Das Rillenkugellager 6216 -NR von NKE Steyr bietet mit Sprengring im Außenring und Maßen von 80x149,7x26 mm eine platzsparende axiale Fixierung.
Das Rillenkugellager 6216 -NR ist ein einreihiges Wälzlager für vorwiegend radiale Belastungen, das auch Axialkräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Durch die Ringnut mit integriertem Sprengring am Außenring lässt sich die Lagereinheit direkt im Gehäuse sichern. Dies spart Bauraum und vereinfacht die Gehäusekonstruktion. Als offenes Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig eignet es sich für geschmierte Systeme in Getrieben und allgemeinen Industrieanwendungen.
Das Lager kommt zum Einsatz, wenn die axiale Fixierung im Gehäuse platzsparend ohne zusätzliche Gehäuseschultern oder Deckel erfolgen soll. Der Sprengring übernimmt die Arretierung in axialer Richtung. Typische Einbaufälle finden sich in geschlossenen Getrieben oder Wellenlagerungen des Maschinenbaus, bei denen das Wälzlager in ein umgebendes Schmiersystem wie ein Ölbad oder einen Ölumlauf integriert ist.
Das Kennzeichen -NR weist auf eine Ringnut samt passendem Sprengring im Außenring hin. Diese Bauform erleichtert die Montage in durchgehenden Gehäusebohrungen, da der Ring das Lager formschlüssig positioniert. Weil es sich um ein offenes Lager handelt, sorgen externe Gehäusedichtungen für den Schutz vor Verunreinigungen. Bei der Auslegung sind die Maße 80 mm Bohrung, 149,7 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite zu berücksichtigen. Das Lager deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +150 °C ab und entspricht der Toleranzklasse P0.
Die Kennzeichnung -NR verweist auf eine Ringnut im Außenring mit zugehörigem Sprengring. Diese Konstruktion erlaubt es, das Wälzlager axial im Gehäuse festzulegen, ohne dass Gehäuseschultern oder Haltedeckel erforderlich sind. Das spart Bauraum und Montageaufwand bei Maschinenwellen.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 149,7 mm und einer Baubreite von 26 mm ist das Wälzlager gefertigt. Durch diese Maße eignet sich die Ausführung für Wellen mit 80 mm Durchmesser in Kombination mit einer passenden Gehäuseaufnahme für den Außenring und Sprengring.
Dank der Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und des verbauten Stahlblechkäfigs lässt sich das Lager in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 °C betreiben. Da keine Dichtelemente aus Kunststoff verbaut sind, hängt die tatsächliche thermische Grenze im Betrieb vor allem vom Schmierstoff ab.
Eine normale Radiallagerluft beschreibt das herstellerseitig vorgesehene radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Dieses Standardspiel eignet sich für gewöhnliche Passungsauslegungen und Betriebsbedingungen, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Es ist für Konstruktionen konzipiert, bei denen Gehäusedichtungen den Schutz vor Partikeln übernehmen und die Schmierung über ein Schmierstoffreservoir, wie beispielsweise ein Getriebeölbad, bereitgestellt wird.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 (auch als ABEC 1 bezeichnet). Dies definiert die genormte Standardgenauigkeit für Maß- und Laufeigenschaften im industriellen Maschinenbau. Diese Genauigkeit genügt für die Mehrzahl aller Standardanwendungen bei Wellen- und Gehäusepassungen.
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