NACHI
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Das offene Rillenkugellager 6024 C3 von NACHI mit den Maßen 120x180x28 mm bietet dank erhöhter Radiallagerluft zuverlässigen Lauf bei thermischen Einflüssen.
Das einreihige Rillenkugellager 6024 C3 von NACHI nimmt vorwiegend radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beide Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Wälzlager durch hohe Formstabilität im industriellen Dauerbetrieb aus. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt die Konstruktion eine flexible Schmierung über das Gehäusesystem. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad.
Die Konstruktion ist für Lagerungen mit hohen Radialkräften und moderaten Axialkräften bei einem Wellendurchmesser von 120 mm ausgelegt. Durch die kompakte Querschnittshöhe lässt sich das Bauteil platzsparend auf Tragwellen und in Gehäusen integrieren. Offene Wälzlager eignen sich für Umgebungen mit gehäuseseitiger Schmierstoffversorgung wie Öl- oder Fettkreisläufen, in denen das Schmiermittel ungehindert zu den Laufbahnen vordringen soll.
Die radiale Lagerluftklasse C3 liegt über dem normalen Betriebsspiel nach Toleranzklasse P0/PN. Diese leicht erhöhte Radiallagerluft gleicht thermische Längenausdehnungen bei Betriebswärme sowie Maßänderungen durch feste Passungssitze auf Welle und Gehäuse aus. Dadurch trägt die Lagerluft dazu bei, unerwünschte Verspannungen der Wälzkörper bei thermischer Beanspruchung zu vermeiden. Ein fachgerechter Einbau und eine externe Gehäuseabdichtung unterstützen die Funktion des offenen Lagers.
Mit einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 28 mm eignet sich das Lager für Wellen mit 120 mm Durchmesser. Der zylindrische Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich das Bauteil geradlinig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
C3 bezeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen trägt dazu bei, ein Klemmen des Lagers zu vermeiden, falls feste Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb das vorhandene Betriebsspiel reduzieren.
Ohne werkseitige Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht die offene Ausführung den freien Zutritt von externen Schmierstoffen an Laufbahnen und Wälzkörper. Systeme mit diesem Lagertyp bedürfen einer externen Gehäuseabdichtung, um Schmierstoffverluste zu unterbinden und das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit in die Lagerstelle abzuwehren.
Der zulässige Temperatureinsatz reicht von -20 bis +150 Grad. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig sind für dieses thermische Fenster dimensioniert. Für den dauerhaften Betrieb bestimmt der gewählte Gehäuseschmierstoff die tatsächliche thermische Einsatzgrenze.
Ein Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Stahlblechkäfige bieten Formstabilität gegenüber Schwingungen und Vibrationen. Sie beanspruchen geringen Bauraum im Lagerinneren und erleichtern das Zirkulieren des Schmierstoffs bei Öl- oder Fettschmierung.
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