SKF
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| 30 | 7,09 € | 63,81 € |
Das einreihige Rillenkugellager 6206 -2Z/VA208 von SKF mit den Maßen 30x62x16 mm bewältigt extreme Betriebstemperaturen von -150 bis +350 Grad.
Das Rillenkugellager 6206 -2Z/VA208 von SKF ist eine einreihige Spezialausführung für thermisch anspruchsvolle Umgebungen. Die Konstruktion besitzt eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 16 mm. Ringe und Wälzkörper sind durch Manganphosphatierung vor Verschleiß geschützt. Ausgestattet mit beidseitigen Deckscheiben hält die Baugruppe Schmutzpartikel fern, während das eingebrachte Sonderfett in Verbindung mit dem Graphitkäfig den kontinuierlichen Lauf bei wechselnden thermischen Bedingungen unterstützt.
Dieses Wälzlager eignet sich für Prozesse, bei denen Standardlagerungen durch extreme Hitze oder Kälte thermisch an ihre Grenzen stoßen. Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -150 bis +350 Grad. Die Bauart nimmt vorrangig radiale Belastungen bei hoher thermischer Beanspruchung auf. Durch die zylindrische Außenringgeometrie ohne Flansch oder Sprengringnut lässt sich das Bauteil passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen montieren.
Bei ausgeprägten Temperaturänderungen dehnen sich Welle und Gehäuse unterschiedlich stark aus. Das Rillenkugellager 6206 -2Z/VA208 gleicht thermische Maßänderungen durch seine sehr stark erhöhte Radiallagerluft aus, wodurch die Wälzkörper auch im oberen Temperaturbereich freigängig bleiben. Der integrierte Graphitkäfig gibt während des Laufs feine Schmierstoffpartikel an die Kontaktzonen ab. In Verbindung mit den manganphosphatierten Oberflächen und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) dient dieser Aufbau einem gleichmäßigen Betrieb bei geminderter Reibung.
Die Ausführung verfügt über einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 16 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Sprengringnut. Dadurch lässt sich das Lager direkt in herkömmliche Gehäusebohrungen einsetzen.
Dieses Wälzlager arbeitet in einem thermischen Bereich von -150 bis +350 Grad. Möglich wird diese Spanne durch den abgestimmten Aufbau aus hitzebeständigem Graphitkäfig, spezieller Schmierstofffüllung und manganphosphatierten Lagerringen. Standardlagerungen stoßen in solchen Bereichen an Grenzen, weshalb diese thermisch ertüchtigte Ausführung zum Einsatz kommt.
Der Käfig führt die einreihig angeordneten Wälzkörper auf Abstand und dient gleichzeitig als Schmierstoffdepot. Bei thermischer Belastung gibt der Graphitwerkstoff mikroskopische Schmierpartikel an die Kontaktflächen ab. Dieser Prozess unterstützt die Laufeigenschaften und trägt dazu bei, den metallischen Kontakt zwischen Kugeln und Laufbahnen wirksam zu verringern.
Bei Erwärmung auf bis zu +350 Grad dehnen sich Innenring und Welle aus. Die stark vergrößerte Lagerluft dient dazu, dass auch unter voller thermischer Dehnung genügend Radialspiel im Lager verbleibt. Dies beugt Verspannungen der Wälzkörper während des Betriebs gezielt vor.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper sind manganphosphatiert. Diese Oberflächenbehandlung verbessert das Einlaufverhalten und schützt das Metall vor Korrosion. Gleichzeitig begünstigt die Phosphatschicht das Schmierstoffhaltevermögen, wodurch Reibungsmomente bei extremen Temperaturen verringert und Passungsrost an den Kontaktflächen eingedämmt werden.
Die Kennzeichnung 2Z steht für beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech. Diese berührungslosen Spaltabdeckungen halten grobe Schmutzpartikel aus dem Lagerinneren fern, ohne zusätzliche Reibungswärme zu erzeugen. Gleichzeitig unterstützen sie das Verbleiben des werkseitigen Sonderfetts im Bereich der Wälzkörper.
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