NACHI
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Das Rillenkugellager 6913 von NACHI bietet mit den Maßen 65x90x13 mm eine kompakte, offene Lagerlösung für vorwiegend radiale Belastungen bei begrenztem Bauraum.
Das Rillenkugellager 6913 ist ein einreihiges Radialkugellager des Herstellers NACHI. Durch den geringen Querschnitt bei einem Innendurchmesser von 65 mm und einem Außendurchmesser von 90 mm erlaubt dieses Dünnringlager platzsparende Konstruktionen. Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet sich für öl- oder fettgeschmierte Systeme mit externer Gehäuseabdichtung.
Konstruktionen mit großen Wellendurchmessern und gleichzeitig engem radialem Bauraum bilden den primären Einsatzbereich für dieses Lager. Es nimmt vornehmlich radiale Kräfte sowie mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in kompakten Industrieantrieben. Durch die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) erfüllt das Lager reguläre Präzisionsanforderungen.
Als offenes Wälzlager weist das Modell keine schleifenden Dichtlippen auf, was das Reibmoment reduziert und Wärmeentwicklung minimiert. Schmierstoffe aus dem Gehäusekreislauf, etwa zirkulierendes Getriebeöl, gelangen ungehindert an die Laufbahnen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die normale Radiallagerluft sorgt im Betrieb bei üblichen Wellen- und Gehäusepassungen für einen ruhigen Lauf ohne unzulässige Verspannung der Wälzkörper.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 13 mm spart dieses Dünnringlager bei der Konstruktion radialen Bauraum ein. Die schlanke Bauweise ermöglicht den Einsatz bei Wellen mit größerem Durchmesser, ohne dass ein voluminöses Gehäuse erforderlich ist.
Bei einem offenen Lager sind die Wälzkörper und der Käfig von beiden Stirnseiten frei zugänglich. Es verfügt weder über berührende Dichtungen noch über Deckscheiben. Dadurch entsteht keine Dichtungsreibung. Die Schmierung erfolgt über das umgebende System, beispielsweise durch ein Ölbad oder eine vorgeschaltete externe Gehäusedichtung.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig sind für diese Temperaturen thermisch ausgelegt. Für den sicheren Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der diese Temperaturspanne ebenfalls abdeckt.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 (entspricht ABEC 1 oder PN) kennzeichnet die reguläre Standard-Genauigkeit für Wälzlager nach ISO-Normen. Maß-, Form- und Laufgenauigkeit genügen den üblichen industriellen Anforderungen im Maschinenbau. Für Standardanwendungen bietet diese Klasse ein ausgewogenes Verhältnis aus Passgenauigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Die normale Lagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen Außenring, Kugeln und Innenring vor dem Einbau. Sie gleicht die maßliche Verengung aus, die beim Aufpressen des Innenrings auf die Welle entsteht, und verhindert unzulässige Vorspannungen bei gleichmäßiger Betriebstemperatur.
Verbaut ist ein formstabiler Stahlblechkäfig. Er hält die Kugeln auf definiertem Abstand und verhindert deren Berührung untereinander. Stahlblechkäfige sind mechanisch unempfindlich, tolerieren Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius und harmonieren gleichermaßen mit Schmierfetten wie mit mineralischen Getriebeölen.
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