TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,93 € | 17,62 € |
| 25 | 1,86 € | 16,69 € |
| 50 | 2,78 € | 15,77 € |
Das einreihige Rillenkugellager 63006 -2RS-C3 von TIMKEN (30x55x19 mm) bietet beidseitigen Dichtschutz und erhöhte Lagerluft für anspruchsvolle Radialbelastungen.
Dieses einreihige Rillenkugellager 63006 -2RS-C3 von TIMKEN dient der Übertragung radialer sowie moderater axialer Kräfte. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, verfügt die Ausführung über eine beidseitig schleifende Dichtung sowie einen Stahlblechkäfig. Durch die kompakten Hauptabmessungen mit 30 mm Bohrung, 55 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite lässt sich das Maschinenelement vielseitig in kompakte Wellenkonstruktionen integrieren.
Das Rillenkugellager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit Radialbelastung, bei denen Schutz vor äußeren Einflüssen gefordert ist. Die integrierten Dichtlippen halten Staub sowie Spritzwasser wirksam vom Lagerinneren fern. Gleichzeitig bleibt das Schmiermittel im Wälzraum gebunden. Dank des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad bewährt sich das Bauteil in industriellen Standardumgebungen mit kontinuierlicher Belastung.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Innenring, Außenring und Wälzkörpern gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebserwärmung aus. Auch Passungsübermaße an Welle oder Gehäuse reduzieren die Lagerluft beim Einpressen. Mit der C3-Ausführung wirkt die Konstruktion einem Verspannen der Wälzkörper unter anspruchsvollen thermischen Betriebsbedingungen entgegen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm sowie eine Breite von 19 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Die Kennzeichnung 2RS steht für beidseitig angebrachte, schleifende Dichtlippen aus elastischem Werkstoff. Diese Dichtungen berühren den Lagerinnenring direkt und bieten eine wirksame Barriere gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln, Feuchtigkeit und Staub. Zudem verhindern sie das Entweichen des werkseitig eingebrachten Schmierstoffs.
Eine vergrößerte Lagerluft C3 bietet Reserven bei Temperaturdifferenzen zwischen rotierender Welle und Gehäuse. Dehnt sich die Welle im Betrieb wärmebedingt stärker aus als das Gehäuse, bleibt dennoch ausreichend Spiel erhalten. Dies wirkt einem Festlaufen oder erhöhter Reibung durch verspannte Wälzkörper entgegen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Begrenzt wird diese Spanne im Wesentlichen durch die Beständigkeit des Dichtungsmaterials sowie das interne Schmierfett. Für Anwendungen innerhalb dieser thermischen Grenzwerte bietet der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eine formstabile Basis.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 (Normtoleranz PN), was im angloamerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Klasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus ab und unterstützt einen präzisen Rundlauf.
Im Inneren des Lagers kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Dieser führt die Wälzkörper aus Wälzlagerstahl gleichmäßig auf Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch geringes Gewicht, Vibrationsfestigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber Schmierstoffen aus.
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