NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das einreihige Rillenkugellager 6210 ZZEC4 von NACHI bietet mit 50x90x20 mm Maßen und C4-Lagerluft thermische Reserven für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Mit dem Rillenkugellager 6210 ZZEC4 steht ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 für Wellendurchmesser von 50 mm bereit. Die Konstruktion kombiniert einen formstabilen Stahlblechkäfig mit beidseitigen Deckblechen, welche das Eindringen grober Schmutzpartikel reduzieren. Durch die Fertigung in der Normaltoleranz P0/ABEC 1 passt dieses Wälzlager exakt in standardisierte Gehäusebohrungen mit 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Baubreite.
Dieses Wälzlager nimmt primär radiale Kräfte auf und führt Wellen zugleich bei moderaten axialen Belastungen in beide Richtungen. Die Variante mit der Nachsetzzeichen-Kombination ZZEC4 kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo im Betrieb spürbare Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -40 bis +120 Grad Celsius. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei thermisch beanspruchten Lagerungen.
Die Angabe C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalluft oder C3. Dehnt sich der Innenring durch Wellenerwärmung oder feste Passungssitze aus, wirkt das zusätzliche Radialspiel einem Verspannen der Wälzkörper entgegen. Die beidseitige ZZ-Abdeckung schützt das Lagerinnere berührungslos, wodurch kein zusätzliches Reibungsmoment an Dichtlippen entsteht. Dies begünstigt hohe Drehzahlen bei gleichzeitig verlässlichem Basisschutz gegen feste Fremdkörper.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Baubreite von 20 mm. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt, sodass das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen passt.
Das Kurzzeichen ZZ kennzeichnet zwei nicht-schleifende Deckscheiben aus profiliertem Stahlblech. Diese Spaltabdeckungen sitzen fest im Außenring und halten gröbere Schmutzpartikel fern. Da kein direkter Kontakt zum Innenring besteht, entsteht im Betrieb kein zusätzliches Reibungsmoment.
Die Kennzeichnung C4 beschreibt ein stark vergrößertes Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen. Dies gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn der Innenring im Betrieb heißer läuft als der Außenring. Ohne diese Reserve könnte sich das Lager unter Temperatureinfluss festklemmen.
Ausgelegt ist dieses Wälzlager für Betriebstemperaturen von -40 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der eingebaute Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften.
Ein robuster Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Lagerinneren auf gleichmäßigem Abstand. Blechkäfige bieten ein geringes Eigengewicht, beanspruchen wenig Bauraum im Lagerinneren und zeigen sich unempfindlich gegenüber gängigen Schmierstoffen und Betriebstemperaturen.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz (PN), international auch als ABEC 1 bezeichnet. Diese Standardklasse definiert präzise Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf im industriellen Standardmaschinenbau.
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