NACHI
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Das Rillenkugellager 6020 NRC3 von NACHI bietet mit Sprengring und C3-Lagerluft eine zweckmäßige Lösung für Wellen mit 100 mm Durchmesser.
Das Rillenkugellager 6020 NRC3 zeichnet sich durch seine offene Bauform und die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) aus. Als einreihiges Wälzlager nimmt diese Ausführung vor allem radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise. Dank der Abmessungen von 100 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite lässt sich die Konstruktion vielseitig im Maschinenbau einbinden.
Das Rillenkugellager 6020 NRC3 eignet sich für Lagerungsstellen, an denen radiale Belastungen mit beidseitigen Führungskräften zusammentreffen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel an den jeweiligen Anwendungsfall anpassen. Die Auslegung deckt einen Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad ab. Der Einsatz empfiehlt sich dort, wo moderate Drehzahlen vorliegen und eine platzsparende Lagerung mit axialer Halterung gefordert ist.
Die werksseitig eingearbeitete Ringnut samt passendem Sprengring im Außenring vereinfacht die axiale Fixierung im Lagergehäuse. Zusätzliche Gehäuseschultern oder aufwendige Sicherungsringe können entfallen, was Bauraum einspart. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Dehnungen aus, die im Betrieb durch Erwärmung von Welle oder Innenring entstehen. Zusammen mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) trägt dies zu einem stabilen Laufverhalten bei.
Das Lager weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 100 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 24 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Baugruppen. Gefertigt wird das Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Normaltoleranz nach P0 bzw. ABEC 1.
Die Kennzeichnung NR steht für eine umlaufende Ringnut im Außenring, in die bereits ein Sprengring eingesetzt ist. Diese Konstruktion dient der einfachen axialen Sicherung des Lagers direkt in der Gehäusebohrung. Der Sprengring stützt axiale Kräfte gegen die Gehäusewand ab und reduziert den Fertigungsaufwand für Halteelemente.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Sie empfiehlt sich, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Der vergrößerte Spielraum trägt dazu bei, einem Verspannen der Wälzkörper vorzubeugen.
Da dieses Rillenkugellager offen ausgeführt ist und keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben besitzt, muss die Schmierung extern erfolgen. Je nach Einbausituation, Umgebungstemperatur und Drehzahl kommt eine Fett- oder Ölbadschmierung infrage. Die Schmierstoffwahl richtet sich nach dem zulässigen Temperaturbereich von -40 bis +120 Grad.
In dieser Ausführung führt ein Stahlblechkäfig die Kugeln gleichmäßig auf der Laufbahn. Stahlblechkäfige eignen sich für den Standard-Temperaturbereich, widerstehen gängigen Schmierstoffen und halten mechanischen Belastungen im industriellen Dauerbetrieb stand, ohne zusätzliches Gewicht in die Lagerstelle einzubringen.
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