NKE
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Das Rillenkugellager LJ3.1/4 von NKE Steyr bietet bewährte Laufeigenschaften für radiale Lasten bei Abmessungen von 82,55 x 152,4 x 26,98 mm.
Das Rillenkugellager LJ3.1/4 ist ein einreihiges Wälzlager nach zölligen Grundmaßen, das vorrangig Radialkräfte sowie moderate Axialkräfte in beide Richtungen aufnimmt. NKE Steyr fertigt dieses offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und besitzt einen formstabilen Stahlblechkäfig. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Bauform zurück, wenn präziser Rundlauf bei kontinuierlicher Schmierstoffzufuhr im Gehäuse gefordert ist.
Dieses Rillenkugellager eignet sich für rotierende Wellen und Maschinenkonstruktionen, in denen Bauteile mit 82,55 mm Durchmesser gelagert werden. Da das Wälzlager offen konstruiert ist, zirkuliert das im Maschineninneren vorhandene Schmieröl oder Fett ungehindert an den Wälzkörpern vorbei. Das reduziert innere Reibung und leitet Wärme effektiv ab. Betriebe nutzen das Lager in geschützten Gehäusen mit Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius.
Die offene Bauart verlangt eine saubere Einbauumgebung, weil Schmutzpartikel und Feuchtigkeit ohne externe Gehäusedichtung direkt in die Laufbahn gelangen können. Für die Schmierung müssen Sie ein passendes Schmiermittel vorsehen. Die Auslegung mit normaler Radiallagerluft (CN) ist auf übliche Passungen und Standard-Betriebstemperaturen abgestimmt. Erwarten Sie im Betrieb hingegen starke thermische Ausdehnungen von Welle oder Gehäuse, empfiehlt sich die Prüfung einer Ausführung mit vergrößerter Lagerluft.
Das Lager weist eine Bohrung von 82,55 mm, einen Außendurchmesser von 152,4 mm sowie eine Breite von 26,98 mm auf. Diese Maße entsprechen traditionellen Zollabmessungen mit 3 1/4 Zoll Innendurchmesser. Durch die zylindrische Bohrung lässt sich das Rillenkugellager passgenau auf entsprechend gefertigten Wellen montieren.
Eine offene Ausführung ohne Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht den freien Durchfluss von Öl oder Fett aus dem umgebenden Schmiersystem. Zudem entstehen keine Schleifverluste durch Dichtlippen, was die Reibung minimiert. Die Lagerung erfordert jedoch ein geschütztes Gehäuse, damit keine Fremdpartikel in die Laufbahnen eindringen.
Toleranzklasse P0 (entsprechend ABEC 1) definiert die Standard-Genauigkeit für Maß- und Formtoleranzen von Wälzlagern. Sie ist auf eine zuverlässige Rundlaufgenauigkeit für typische Industrieanwendungen im allgemeinen Maschinenbau ausgelegt. Für normale Drehzahlbereiche und standardisierte Wellensitze bietet diese Toleranzklasse eine bewährte technische Grundlage.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Die Komponenten aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Bei der praktischen Auslegung sollten Sie darauf achten, dass das gewählte Schmiermittel ebenfalls für die jeweilige Einsatztemperatur freigegeben ist.
Der einreihige Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Kugeln im Laufbetrieb. Gegenüber massiven Metallkäfigen zeichnet sich die Blechausführung durch ein geringes Eigengewicht aus. Das Material ist unempfindlich gegenüber gängigen mineralischen Schmierstoffen und mechanischen Schwingungen.
Normale Radiallagerluft bietet den Standard-Freiraum zwischen Innenring, Außenring und Kugeln im unmontierten Zustand. Nach dem Einpressen auf Welle oder in Gehäuse verringert sich dieses radiale Spiel planmäßig. Eine C3-Ausführung weist dagegen mehr Spiel auf und wird vor allem bei thermischen Differenzen oder festen Passungen gewählt.
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