FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,89 € | 55,00 € |
| 30 | 5,78 € | 52,11 € |
Das Rillenkugellager 61816 von FAG bietet mit den Maßen 80x100x10 mm eine platzsparende Lagerung für überwiegend radiale Belastungen.
Beim Rillenkugellager 61816 handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager in offener Ausführung. Mit einem Innendurchmesser von 80 mm bei 100 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite gehört es zu den besonders dünnwandigen Baureihen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, führt der integrierte Stahlblechkäfig die Wälzkörper präzise durch die Laufrille. Das Lager eignet sich für Anwendungen, bei denen geringes Gewicht und minimale radiale Bauhöhe gefordert sind.
Konstrukteure setzen das Rillenkugellager 61816 ein, wenn große Wellendurchmesser auf engem Raum gelagert werden müssen. Es nimmt radiale Kräfte auf und stützt zusätzlich leichte axiale Kräfte in beiden Richtungen ab. Durch den Verzicht auf berührende Dichtscheiben läuft das Lager besonders reibungsarm. Der Einsatz erfolgt zweckmäßig in geschützten Bauräumen, in denen eine bauseitige Öl- oder Fettschmierung bereitgestellt wird.
Dieses Modell besitzt normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 für übliche industrielle Betriebsbedingungen. Da das Lager offen ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle eine bauseitige Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt über das umgebende System. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius, wodurch sich das Lager flexibel in bestehende Konstruktionen einfügt.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Breite von 10 mm. Durch die sehr schmale Bauform eignet es sich vor allem für Konstruktionen, bei denen eine große Welle in einem Gehäuse mit geringem radialem Bauraum gelagert werden soll.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige interne Spiel zwischen den Kugeln und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Diese Ausführung ist für übliche Passungen und reguläre Betriebstemperaturen ausgelegt, bei denen keine thermisch bedingte Dehnung oder stärkere Erwärmung der Welle gegenüber dem Gehäuse ausgeglichen werden muss.
Die offene Bauart ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben minimiert Reibungsverluste und erlaubt die direkte Schmierung über den Schmierkreislauf der Maschine. Das Lager erfordert eine externe Gehäuseabdichtung, damit Schmierstoffe nicht austreten und Schmutz oder Feuchtigkeit nicht in die Laufbahn der Wälzkörper eindringen können.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Ringe und Wälzkörper aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig bewahren in dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Entscheidend für den zuverlässigen Betrieb ist, dass der bauseits gewählte Schmierstoff ebenfalls für die vorherrschende Temperatur geeignet ist.
Die Angabe P0, auch als Normaltoleranz (PN) oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Lauffehler nach gängigen Standards. Sie gibt vor, dass Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf für allgemeine industrielle Anwendungen maßgenau gefertigt sind und passgenau in entsprechend tolerierte Lagersitze montiert werden können.
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