NKE
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| 20 | 16,36 € | 147,20 € |
Das Rillenkugellager 6317 -M-C3 von NKE Steyr bietet mit 85x180x41 mm, Messingkäfig und C3-Lagerluft hohe thermische sowie mechanische Belastbarkeit.
Das Rillenkugellager 6317 -M-C3 ist ein einreihiges Wälzlager für vorrangig radiale Belastungen, das zusätzlich axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und 41 mm Baubreite eignet sich das offene Lager für hoch beanspruchte Wellenlagerungen im Maschinenbau. Da die Konstruktion ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, lässt sich der Schmierstoff direkt über das umgebende Gehäusesystem zuführen.
Dieses Wälzlager kommt in industriellen Lagerungen zum Einsatz, bei denen feste Passungssitze, erhöhte Betriebstemperaturen und größere Wellendurchmesser vorliegen. Die offene Bauform ohne Dichtscheiben ist auf öl- oder fettgeschmierte Gehäuse mit externer Abdichtung ausgelegt. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Bauart nimmt kombinierte Belastungen auf und ist für dauerhafte Beanspruchungen unter kontinuierlicher Radiallast konzipiert.
Die Kennzeichnung -M verweist auf einen Messingkäfig, welcher die Wälzkörper präzise führt und Stoß- sowie Schwingungsbelastungen aufnimmt. Die Zusatzbezeichnung C3 signalisiert eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieses vergrößerte Betriebsspiel kompensiert thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Lauf und trägt dazu bei, ein Verspannen des Innenrings bei festen Wellensitzen zu vermeiden. Anwender wählen diese spezifische Merkmalskombination bevorzugt für thermisch beanspruchte Einbaustellen.
Die Maße betragen 85 mm Innendurchmesser (Bohrung), 180 mm Außendurchmesser und 41 mm Baubreite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen eingepasst werden kann.
Mit C3 wird eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung bezeichnet. Das interne Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen ist größer bemessen. Dadurch gleicht das Lager betriebsbedingte Erwärmungen oder das radiale Aufweiten des Innenrings durch feste Passungen aus, ohne dass die Wälzkörper klemmen.
Der Messingkäfig bietet hohe Festigkeit und dämpft Vibrationen im Betrieb. Im Vergleich zu Standard-Blechkäfigen eignet sich der Werkstoff Messing für Anwendungen mit erhöhten Beschleunigungen, wechselnden Kräften oder schwingungsintensiven Betriebsbedingungen im industriellen Dauereinsatz.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den Einsatz ist ein Schmierstoff zu wählen, der für diese Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Ja, da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben handelt, ist es ab Werk nicht mit einer Fettfüllung versehen. Das Lager erfordert eine Schmierung über das umgebende Gehäuse oder muss vor dem Einbau mit einem geeigneten Wälzlagerfett bzw. Industrieöl befüllt werden.
Gefertigt ist das Lager in der Normaltoleranz P0, was nach internationalen Normen der Klasse PN bzw. ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsklasse bietet die im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau übliche Maß- und Rundlaufgenauigkeit für standardisierte Passungssitze auf Welle und Gehäuse.
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