NKE
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Das Rillenkugellager 16038 -M von NKE Steyr kombiniert eine schmale Bauform von 190x290x31 mm mit einem robusten Messingkäfig für anspruchsvolle Radiallasten.
Das Rillenkugellager 16038 -M ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NKE Steyr für vorwiegend radiale Belastungen. Durch die Abmessungen mit 190 mm Bohrung, 290 mm Außendurchmesser und einer Breite von 31 mm zeichnet sich diese Baureihe durch einen vergleichsweise geringen Querschnitt aus. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmierstoffversorgung über externe Schmiersysteme. Anwender nutzen dieses Wälzlager, wenn Bauraum im Durchmesserbereich effizient genutzt werden soll.
Dieses offene Lager kommt vor allem in Baugruppen zum Einsatz, bei denen geschützte Gehäuse oder externe Schmiervorrichtungen vorhanden sind. Neben Radialkräften nimmt das Rillenkugellager auch axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Auslegung eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius. Bei großen Wellendurchmessern mit begrenzter Einbaubreite erfüllt diese Bauform die spezifischen Konstruktionsvorgaben.
Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet den Käfig aus Messing, der die Wälzkörper führt und thermisch stabil bleibt. Gegenüber Käfigen aus Stahlblech widersteht Messing höheren Schwingungen und dynamischen Belastungen. Dieses Modell ist mit normaler Radiallagerluft und in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) gefertigt. Da das Bauteil offen ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle eine saubere Einbauumgebung und eine abgestimmte Schmierstoffzufuhr.
Mit einem Innendurchmesser von 190 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm und einer schmalen Breite von 31 mm folgt dieses Wälzlager einer platzsparenden Bauform. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Nut, sodass eine plane Montage im zylindrischen Gehäusesitz erfolgt.
Das Kürzel -M verweist auf einen Käfig aus Messing. Dieser Käfigwerkstoff führt die Wälzkörper auch bei starken Vibrationen formstabil. Zudem zeichnet sich Messing durch eine hohe thermische Belastbarkeit im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius aus.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierstoffversorgung erfolgt in der Regel über ein angebundenes externes System, ein Ölbad oder durch das Einbringen von Schmierstoff direkt bei der Montage im Gehäuse. Das umgebende Gehäuse schirmt die Lagerstelle gegen Verunreinigungen ab.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das radiale Grundspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im nicht eingebauten Zustand. Dieser Spielraum ist so bemessen, dass bei üblichen Wellen- und Gehäusepassungen sowie regulären Betriebstemperaturen ein reibungsarmer Lauf unterstützt wird.
Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was international der Einstufung nach ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt die regulären Anforderungen an Rundlaufgenauigkeit und Maßhaltigkeit ab. Sondergenauigkeiten sind für typische industrielle Anwendungen meist nicht erforderlich.
Für dieses Modell aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Messingkäfig ist ein Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius angegeben. Ausschlaggebend für den tatsächlichen Betrieb ist stets das gewählte Schmiermittel, dessen Viskosität auf die vorherrschende Temperatur abgestimmt sein muss.
NKE AUSTRIA GmbH
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