NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,21 € | 3,94 € |
| 50 | 0,41 € | 3,74 € |
| 150 | 0,62 € | 3,53 € |
| 250 | 0,83 € | 3,32 € |
Das Rillenkugellager 16002 -C3 von NKE Steyr nimmt mit den Maßen 15x32x8 mm und C3-Lagerluft radiale Kräfte bei erhöhten Betriebstemperaturen auf.
Das Rillenkugellager 16002 -C3 ist ein einreihiges Radialkugellager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl. Es zeichnet sich durch die kompakte Bauform mit 15 mm Innen- und 32 mm Außendurchmesser bei einer schmalen Baubreite von 8 mm aus. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben eignet es sich vorrangig für Baugruppen mit externer Schmierstoffversorgung, beispielsweise im Ölbad oder in geschlossenen Getriebegehäusen. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen von Innen- und Außenring.
Diese Bauform kommt bevorzugt dort zum Tragen, wo radiale Kräfte bei mittleren bis höheren Drehzahlen aufgenommen werden und der Bauraum begrenzt ist. Durch den Verzicht auf schleifende Dichtelemente läuft das Lager reibungsarm an. Bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad behält der verwendete Wälzlagerstahl seine Formstabilität. In einem geschützten Gehäuseumfeld ermöglicht die offene Bauart einen ungehinderten Schmierstoffaustausch an den Wälzkörpern.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses zusätzliche Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Presssitze auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel verringern. Bei Erwärmung dehnt sich das Material aus, ohne dass die Wälzkörper klemmen. Konstruktionen mit festen Passungen nutzen diese Betriebsspielreserve für einen störungsfreien Lauf.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm sowie eine schmale Breite von 8 mm. Der zylindrische Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Durch diese standardisierten Abmessungen lässt sich das Bauteil präzise in zylindrische Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze montieren.
Als offene Ausführung besitzt dieses Lager weder Dicht- noch Deckscheiben, was das Reibungsmoment gegenüber berührenden Dichtungen reduziert. Offene Wälzlager kommen in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen das Gehäuse die äußere Abdichtung übernimmt und Schmierstoffe wie Öl oder Fließfett ungehindert an die Laufbahnen gelangen sollen.
Das Lager ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl die Ringe als auch die Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Zusammen mit dem temperaturfesten Stahlblechkäfig bleibt der mechanische Aufbau innerhalb dieser thermischen Spanne formstabil, sofern ein geeigneter Schmierstoff verwendet wird.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt, die auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klassifizierung definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen der Lagerringe. Für gängige Industrieanwendungen bietet diese Normgenauigkeit eine zuverlässige Passfähigkeit auf passenden Wellen- und Gehäusesitzen.
Die C3-Klassifizierung bietet mehr Radialspiel als die Standardausführung. Sie empfiehlt sich, wenn durch stramme Passsitze beim Einpressen der Ringe das Spiel verringert wird oder wenn betriebsbedingt Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten. So wird ein Klemmen der Wälzkörper unter Last vermieden.
Das Lager ist mit einem Käfig aus Stahlblech ausgestattet. Dieser hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand zueinander und führt sie in den Laufbahnen. Der Werkstoff Stahlblech widersteht thermischen Belastungen innerhalb des angegebenen Temperaturbereichs und ist mit gängigen Schmierfetten sowie Schmierölen verträglich.
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