SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,78 € | 14,86 € |
| 25 | 1,57 € | 14,07 € |
| 50 | 2,35 € | 13,29 € |
Das Rillenkugellager W604 von SKF kombiniert kompakte Maße von 4x12x4 mm mit korrosionsbeständigem, nichtrostendem Stahl für feuchte Betriebsumgebungen.
Das Rillenkugellager W604 ist ein einreihiges Miniatur-Wälzlager, dessen Ringe und Wälzkörper aus nichtrostendem Stahl gefertigt sind. Diese Werkstoffwahl schützt das Lager vor Korrosion durch Feuchtigkeit. Mit einer Bohrung von 4 mm, einem Außendurchmesser von 12 mm und einer Breite von 4 mm nimmt diese Bauform vorwiegend radiale Lasten sowie moderate axiale Kräfte auf. Durch die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben läuft das Lager widerstandsarm im Betrieb.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, wenn feuchte oder korrosive Umgebungsbedingungen den Einsatz herkömmlichen Wälzlagerstahls ausschließen. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Wellenlagerungen und feinmechanische Baugruppen mit geringer Belastung. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und erlaubt zusammen mit dem Werkstoff einen zulässigen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Als offenes Wälzlager besitzt die Variante keine werkseitigen Dichtscheiben. Für den Einsatz bedeutet dies, dass Schmiermittel passend zur Anwendung zugeführt werden muss und die Lagerstelle bei Bedarf über das Gehäuse vor Fremdkörpern geschützt wird. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft. Dadurch eignet sich die Komponente für gängige Passungen im Feinmaschinenbau, ohne dass spezielle thermische Ausgleichslagerluft erforderlich ist.
Dieses Miniaturlager weist einen Innendurchmesser von 4 mm, einen Außendurchmesser von 12 mm sowie eine Baubreite von 4 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus nichtrostendem Stahl, um Korrosionsschäden in feuchter Umgebung oder bei Kontakt mit Flüssigkeiten entgegenzuwirken. Dies dient der Funktionserhaltung der Lagerung unter korrosiven Einsatzbedingungen.
Der Verzicht auf Dichtscheiben verringert das Reibmoment der Baueinheit. Dadurch eignet sich das offene Wälzlager für Anwendungen mit geringen Antriebskräften oder für Systeme, bei denen eine Schmierstoffversorgung über ein gemeinsames Gehäusebad erfolgt.
Die Toleranzklasse P0 entspricht der normalen Genauigkeitsklasse für Maß- und Formgenauigkeit und ist vergleichbar mit der Einstufung ABEC 1. Sie deckt die Anforderungen gängiger Lagerungen im Maschinenbau und in feinmechanischen Geräten ab.
Die Materialkombination aus nichtrostendem Stahl und Stahlblechkäfig erlaubt einen Betrieb in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Ausschlaggebend für die tatsächliche Belastungsgrenze im Einsatz ist zudem der jeweils gewählte Schmierstoff.
Die normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorgesehene radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist für Standardpassungen ausgelegt und gleicht übliche Erwärmungen während des regulären Betriebs aus.
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