NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,62 € | 49,80 € |
| 30 | 5,24 € | 47,18 € |
Das NSK Rillenkugellager 6214 NR mit 70x125x24 mm bietet durch Ringnut und Sprengring eine kompakte Lösung für radiale Belastungen mit axialer Gehäusesicherung.
Beim Rillenkugellager 6214 NR handelt es sich um ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 24 mm. Die Ausführung von NSK ist mit einem stabilen Stahlblechkäfig sowie normaler Radiallagerluft ausgestattet. Als offene Bauform eignet sich das Lager für den Betrieb in fett- oder ölgeschmierten Umgebungen und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab.
Die Ausführung nimmt vorrangig hohe radiale Kräfte auf und gestattet gleichzeitig eine definierte axiale Fixierung im umgebenden Gehäuse. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen gelangt Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäusesystem ungehindert an die Kugeln und Laufbahnen. Dies begünstigt eine kontinuierliche Wärmeabfuhr und unterstützt Anwendungen, bei denen die Lagerstelle über einen Schmierkreislauf versorgt wird.
Das Nachsetzzeichen NR verweist auf eine präzise eingestochene Ringnut samt passendem Sprengring am Außenring. Dieses Konstruktionsdetail vereinfacht die axiale Lagesicherung erheblich, da der Sprengring als Anschlag direkt an der Gehäusewand anliegt. Zusätzliche Gehäuseschultern oder geschraubte Deckelkonstruktionen werden dadurch überflüssig, was Bauraum einspart und Montageabläufe verkürzt. Das Wälzlager entspricht dabei der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm sowie einer Breite von 24 mm entspricht das Modell genormten Standardmaßen. Konstrukteure sollten vor dem Einbau sowohl den Wellensitz als auch die Gehäusebohrung auf diese Anschlussmaße abstimmen, um eine passgenaue Montage zu erzielen.
Das Kürzel NR kennzeichnet eine umlaufende Ringnut im Außenring, in welcher ein Sprengring sitzt. Diese Konstruktion erlaubt eine direkte formschlüssige Sicherung gegen axiales Wandern im Gehäuse. Zusätzliche Haltedeckel oder Gehäuseabsätze sind für die axiale Fixierung daher in der Regel nicht erforderlich.
Mangels integrierter Dicht- oder Deckscheiben verfügt dieses Lager über keine eigene Schmierstofffüllung. Die Versorgung der Laufbahnen und Wälzkörper muss über das umgebende Gehäuse mittels Öl oder Schmierfett erfolgen. Zudem schützt eine externe Gehäuseabdichtung das offene Wälzlager vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und Festigkeit. Bei der Auswahl des Schmiermittels ist darauf zu achten, dass dessen thermische Spezifikation für diesen Temperaturbereich freigegeben ist.
Die Fertigung erfolgt mit normaler Radiallagerluft, was einem Standardspiel für gängige Einbau- und Passungsverhältnisse entspricht. Das radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen ist so bemessen, dass thermische Ausdehnungen bei üblichen Betriebstemperaturen ohne unzulässige Verspannung ausgeglichen werden.
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