SKF
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Das Rillenkugellager RLS12 von SKF bietet mit 38,1 mm Bohrung und offener Bauform eine langlebige Lösung für zöllige Industrieanwendungen.
Das Rillenkugellager RLS12 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager nach zölligen Abmessungen für kombinierte Radial- und Axialbelastungen. Mit einem Innendurchmesser von 38,1 mm, einem Außendurchmesser von 82,55 mm und einer Breite von 19,05 mm passt diese Ausführung in Konstruktionen mit zölligem Wellenmaß. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt das Lager die Wälzkörper in einem Stahlblechkäfig. Die Ausführung eignet sich für Reparatur und Erstausrüstung.
Das Rillenkugellager RLS12 eignet sich vorrangig für Antriebe, Getriebe sowie Elektromotoren mit zölligen Wellenmaßen. Da die Konstruktion sowohl radiale als auch moderate axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt, unterstützt sie klassische Maschinenbauanwendungen.
Aufgrund der offenen Ausführung ohne Dichtscheiben zirkuliert Schmieröl oder Schmierfett ungehindert im Innenraum. Das begünstigt Anwendungen mit zentraler Ölbadschmierung oder getriebeseitiger Fettversorgung. Der zulässige Temperaturbereich reicht dabei von -20 bis +120 Grad Celsius.
Bei der offenen Bauform des Rillenkugellagers RLS12 müssen Schmierstoffversorgung und Schutz vor Schmutz über das umgebende Gehäuse gelöst werden. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, können Fremdkörper eindringen, wenn keine externe Gehäusedichtung vorliegt.
Das Lager verfügt über die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Diese Kombination unterstützt einen ruhigen Lauf bei standardmäßigen Passungsverhältnissen und normalen Betriebstemperaturen ohne extreme thermische Ausdehnung der Welle.
Mit einer Bohrung von 38,1 mm, einem Außendurchmesser von 82,55 mm und einer Breite von 19,05 mm folgt das Rillenkugellager RLS12 zölligen Abmessungen. Es handelt sich um einreihige Wälzlagerabmessungen, die vor allem in zöllig konstruierten Maschinen sowie entsprechenden Industrieanlagen vorkommen.
Bei der offenen Bauform fehlen Dichtlippen und Deckscheiben an den Stirnseiten. Schmierstoffe gelangen dadurch direkt an die Wälzkörper und den Stahlblechkäfig. Gleichzeitig erfordert diese Konstruktion eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen, damit Schmutz und Feuchtigkeit nicht in das Lagerinnere gelangen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für den Einsatz empfiehlt sich ein Schmierstoff, dessen Viskosität auf die Betriebstemperatur der jeweiligen Anwendung abgestimmt ist.
Die Toleranzklasse P0, vergleichbar mit ABEC 1, bezeichnet die Standard-Genauigkeit für Maß- und Lauffehlertoleranzen bei Wälzlagern. Sie genügt den typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und ermöglicht eine wirtschaftliche Lagerung bei regulären Drehzahlen und Passungen.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Außenring, Innenring und Kugeln im unverbauten Zustand. Sie dient dazu, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einpassen in das Gehäuse noch ausreichend Betriebsspiel verbleibt, um ein Klemmen unter üblichen Betriebsbedingungen zu vermeiden.
Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Formbeständigkeit und Festigkeit unter Belastung aus. Geführt werden die Wälzkörper durch einen Stahlblechkäfig, der den gegenseitigen Kontakt der Kugeln verhindert.
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