FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,63 € | 11,95 € |
| 25 | 1,25 € | 11,33 € |
| 50 | 1,89 € | 10,69 € |
Das einreihige Rillenkugellager 16008 von FAG bietet mit den Maßen 40x68x9 mm eine besonders schmale Bauform für kompakte Wellenlagerungen.
Dieses Rillenkugellager 16008 ist als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben ausgeführt. Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nimmt vorwiegend radiale Lasten auf, eignet sich aber bauartbedingt auch für leichte axiale Kräfte in beiden Richtungen. Durch die geringe Breite von 9 mm beansprucht die Lagerstelle wenig axialen Bauraum. Das Lager verfügt über einen Stahlblechkäfig und normale Radiallagerluft, wodurch es sich für geführte Wellen im regulären Betriebszustand empfiehlt.
Das Rillenkugellager 16008 eignet sich vorrangig für Konstruktionen, bei denen Wellendurchmesser und Gehäusebohrung wenig Spielraum für die Lagerbreite lassen. Der Einsatz erfolgt typischerweise in geschlossenen, öl- oder fettgeschmierten Gehäusen. Da keine schleifenden Dichtungen vorhanden sind, läuft das Bauteil reibungsarm. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius, was den Einsatz unter gängigen industriellen Betriebsbedingungen unterstützt.
Die schmale Ausführung spart Gewicht und axialen Einbauraum, ohne dass der Innendurchmesser von 40 mm verkleinert werden muss. Als offenes Lager besitzt die Ausführung keinen integrierten Berührungsschutz gegen Schmutz oder Schmierstoffaustritt. Daher setzt der Einbau eine saubere Montageumgebung sowie eine externe Abdichtung des Lagergehäuses voraus. Das Schmiermittel kann ungehindert an die Laufbahnen gelangen, was die Kühlung im Schmierkreislauf begünstigt. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm sowie eine Breite von 9 mm auf. Durch die schmale Bauform benötigt die Lagerstelle im Vergleich zu Lagern mit größerer Baubreite bei gleichem Bohrungsdurchmesser weniger axialen Bauraum.
Normale Radiallagerluft bezeichnet den herstellerseitigen Standard-Spalt zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum gleicht die übliche Verengung durch Passungen auf der Welle sowie im Gehäuse aus. Bei normalen Betriebstemperaturen trägt diese Abstimmung zu einem vibrationsarmen Lauf bei und beugt einem vorzeitigen Verspannen der Wälzkörper vor.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben an den Stirnseiten. Diese Konstruktion reduziert das Reibungsmoment auf ein Minimum und erlaubt eine direkte Schmierung durch das umgebende System, etwa durch ein Ölbad oder extern eingebrachtes Schmierfett. Der Einsatz erfordert jedoch ein geschlossenes Gehäuse zum Schutz vor eindringenden Schmutzpartikeln.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper sind aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch Verschleißfestigkeit und Formstabilität unter Belastung aus. Der geführte Käfig besteht aus profiliertem Stahlblech, was die bewegten Massen gering hält und für mechanische Stabilität sorgt.
Das Rillenkugellager 16008 ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Da weder elastische Dichtlippen aus Kunststoff noch Polyamidkäfige verbaut sind, setzt vorrangig der verwendete externe Schmierstoff die Grenzen der thermischen Belastbarkeit. Die Stahlkomponenten behalten innerhalb dieser Spanne ihre Formstabilität.
Das Produkt wird in der Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Normaltoleranz PN sowie der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Einstufung definiert die zulässigen Abweichungen bezüglich Rundheit, Planlauf und Maßhaltigkeit für den standardisierten Einsatz in industriellen Lagerungen.
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