FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 16,06 € | 305,23 € |
| 5 | 32,12 € | 289,17 € |
Das Rillenkugellager 6222 -M-C3 von FAG bietet mit 110x200x38 mm, Messingkäfig und C3-Lagerluft eine tragfähige Lösung für industrielle Wellenlagerungen.
Das einreihige Rillenkugellager 6222 -M-C3 von FAG nimmt vorrangig radiale Belastungen sowie moderate Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), zeichnet sich diese Ausführung durch einen massiven Messingkäfig und die vergrößerte Radiallagerluft C3 aus. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel an die jeweilige Umgebung anpassen.
Dieses Rillenkugellager kommt in Antrieben und Maschinen zum Einsatz, bei denen feste Führungen für Wellen gefordert sind. Durch den offenen Aufbau zirkuliert Schmieröl ungehindert durch das Bauteil, was sich für Ölumlaufschmierungen oder Ölbadsysteme anbietet. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei Beschleunigungen präzise in den Laufbahnen.
Die vergrößerte Radiallagerluft C3 trägt dazu bei, dass auch bei betriebsbedingter Erwärmung oder festem Passungssitz ausreichend Betriebsspiel im Lager erhalten bleibt. Ohne diese Reserve könnte sich das Innenleben verspannen und die Betriebsdauer sinken. Ein Messingkäfig zeigt gegenüber Standardblechkäfigen ein günstiges Dämpfungsverhalten und widersteht starken Führungskräften. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass dieses Lager keine Deck- oder Dichtscheiben besitzt und die Abdichtung gegen Schmutz über das Gehäuse erfolgen muss.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 38 mm. Der zylindrische Außenring ist ohne Nut oder Flansch ausgeführt.
Das Nachsetzzeichen M verweist auf einen geführten Massivkäfig aus Messing, während C3 eine gegenüber der Normalluft vergrößerte Radiallagerluft kennzeichnet. Diese Kombination eignet sich besonders für Anwendungen mit erhöhten Betriebstemperaturen oder Vibrationen.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Da keine Dichtungen aus Elastomeren vorhanden sind, wird die thermische Grenze maßgeblich durch den gewählten Schmierstoff und den Wälzlagerstahl bestimmt.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben. Diese Bauform ermöglicht eine freie Schmiermittelzufuhr bei Öl- oder Nachschmiersystemen und verringert Reibungsverluste, erfordert jedoch eine externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Verunreinigungen.
Als radiales Rillenkugellager ist das Bauteil vor allem für radiale Kräfte ausgelegt. Dank der tiefen Laufrillen im Innen- und Außenring überträgt es zusätzlich Axialkräfte in beiden Richtungen.
Sowohl die Lagerringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität sowie Druckfestigkeit unter radialer und axialer Belastung.
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