SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 9,36 € | 84,19 € |
Das Rillenkugellager 6314 -2Z/C3WT bietet mit den Maßen 70x150x35 mm, berührungslosen Deckscheiben und Hochtemperaturfett verlässlichen Lauf bei erhöhten Betriebstemperaturen.
Das einreihige Rillenkugellager 6314 -2Z/C3WT von SKF Wälzlager nimmt Radiallasten sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, weist diese Ausführung die Hauptabmessungen 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den tiefen Laufrillen. Durch die werkseitige Ausstattung mit beidseitigen Deckscheiben und speziellem Hochtemperaturfett eignet sich die Komponente für thermisch anspruchsvolle Anwendungen.
Anwender nutzen diese Ausführung vor allem in Maschinenbereichen mit thermischen Belastungen zwischen +40 und +160 Grad. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit erhöhten Betriebstemperaturen und kombinierten Kräften. Die beidseitigen Deckscheiben halten grobe Schmutzpartikel fern, während die Schmierstofffüllung den Reibungswiderstand gering hält. Da das Lager Axial- und Radialkräfte kombiniert überträgt, führt es rotierende Wellen zuverlässig bei höheren Drehzahlen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Bei Erwärmung im Betrieb dehnen sich Welle und Innenring oft stärker aus als das umgebende Gehäuse. Das vergrößerte Lagerspiel gleicht diese thermische Ausdehnung aus und wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen. Das Nachsetzzeichen WT kennzeichnet ein Hochtemperaturfett für den Temperaturbereich von +40 bis +160 Grad. Für die Lagersitzgestaltung gilt die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 als Grundlage.
Dieses Wälzlager verfügt über eine Bohrung von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 35 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und kommt ohne Flansch oder Nut aus. Bei der Auslegung von Lagersitz und Welle dienen diese metrischen Maße als verbindliche Grundlage für eine passende Montage.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der normalen Standardluft. Dieses zusätzliche interne Spiel sorgt dafür, dass das Lager auch bei betriebsbedingter Erwärmung und daraus resultierender Wärmeausdehnung von Welle oder Ringen frei läuft. Es beugt vorzeitiger Verspannung vor und unterstützt einen ruhigen Betrieb bei höheren Temperaturen.
Die Kennung 2Z bezeichnet beidseitig angebrachte Deckscheiben aus Blech. Diese Scheiben bilden einen engen Spalt zur Innenringschulter, arbeiten berührungslos und erzeugen dadurch kein zusätzliches Reibungsmoment. Sie schützen das Innere vor dem Eindringen fester Schmutzkörper und halten das ab Werk eingebrachte Hochtemperaturfett im Wälzkörperraum.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen +40 und +160 Grad Celsius. Ermöglicht wird diese Temperaturspanne durch die werkseitige Befettung mit einem speziellen Hochtemperaturfett in Kombination mit dem Stahlblechkäfig und den hitzebeständigen Deckscheiben. Das Schmiermittel behält innerhalb dieses definierten Fensters seine schmierenden Eigenschaften bei.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Ermüdungsfestigkeit sowie Formstabilität unter Belastung. Der verbaute Käfig ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt, was das Gewicht gering hält und eine gleichmäßige Führung der Kugeln über den gesamten Umfang bewirkt.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN, die im internationalen Vergleich dem Standard ABEC 1 gleichkommt. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus hinsichtlich Maß-, Form- und Lauffehlern. Sie erlaubt eine standardisierte Fertigung von Welle und Gehäuse ohne Sonderpassungen.
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